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1 (1842) A - D
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Alilefeld.

Werltes : Grnndsätze der Politik nach Phocion, Kiel 1793unterdem Namen eines Staatsbürgers.

Am 8. März 1832 starb auf seinen Gütern in Holstein der GrafFriedrich v. Ahlefeldt, Königlich dänischer Kammerherr und General-lieutenant. Seine Tochter war an den Preussischen General, Frei-herrn von Liitzow vermählt, und sein Nelfe ist der Graf Christian Jo-hann Friedrich, geboren am 7. Januar 1789, Graf zu Langeland, Herrder Stammgüter Ahlefeld und Lundgart, auch Besitzer des LauerwigerFidei - Commisses *); er ist mit einer Gräfin Wedel von Wedelsburgvermählt und hat von derselben zwei Töchter, Julie und Sophia, undeinen Sohn, Friedrich Ludwig Wilhelm.

Was endlich d as R appen dieser Familie betrifft, so bestehtdasselbe in einem 71er Länge nach getheilten Schilde, in dessen rech-ter Hälfte sich ein niederwärts hängender silberner Adlersiiügel imblauen Felde, und in dessen linker Hälfte zwei rothe Balken im sil-bernen Felde befinden. Als Helmschmuck aber dient ein auf einemrothen, mit goldenen Quasten versehenen Polster sitzender silbernerHund mit rothem Halsbande und goldnein Halsbandringe. Von demWappen der Grafen von Ahlefeldt zu Langeland und Rixingen befindetsich eine Abbildung in der dänischen neuen Zeitung v. J. 1724 p. 66.Noch ist zu bemerken, dass die Holsteinische Familie der von Ru-mohr, ebenfalls zu dem Geschlechtc der v. Ahlefeldt gerechnet wird,indem ein Enkel jenes Conrad v. Ahlefeldt, der zum Könige Suenosich begab, Schacko v. Ahlefeldt, sich zuerst von Ruinohr genannthaben soll. Diese Familie führt auch jetzt noch dasselbe Ge-schlechtswappen , nur, statt dass die Ahlefeldte einen niederwärtshängenden, die Ruinolire einen aufwärts steigenden Flügel im Schildeführen.

In Beziehung auf den preussischen Staat, befinden sich imKöniglichen Dienste, und namentlich beim Finanz-Ministerium undbeim Kammergerichte zwei Mitglieder der Familie von Ahlefeldt, Va-ter und Sohn, welche aus der Geltinger Linie stammen, die sich indas Hannoversche gewendet hatte, wo der Grossvater und resp. Ur-grossvater, kurhannöverscher Postmeister und Vater von 17 zugleichlebenden Kindern war. Der Vater oder resp. Grossvater aber dienteim siebenjährigen Kriege als Offizier bei der alliirten Armee; nachdem Hubertsburger Frieden trat er aber in den preussischen Civildienst ein, und starb als Geheimer expedirender Secretair bei demdamaligen Ober - Regierungs - Gericht; von seinen zwei Söhnen starbder ältere im Jahre 1828 als preussischer Kriegsrath, der jüngereaber ist der Geheime expedirenile Secretair beim Finanz-Ministerium,L. v. Ahlefeldt, der mit seinem Sohne, dem Kammergerichts-Refe-rendarius von Ahlefeldt, 1835 allein aus dieser alten und ansehnlichenFamilie in den Preussischen Staaten lebte. In die Geschichte die-*ser Familie gehört auch die Vermählung der Elisabeth v. Ahlefeldt mitJohann Friedrich von Winterfeld, dem gelehrten Holsteinischen Ratlie^unrl Propste zu Lübeck, aus welcher Ehe eine Tochter lebte, diesicli am 20. December 1705 mit dem Herzog Ludwig Karl von IIol-stein-Franzhagen vermählte, von dem sie am 11. October 1708 Wittwewurde. Zu Osterhof bei Itzehoe starb am 9. Juli 1829 Karl Werner

*3 Diese Herrschaft war bis zum Jalire 1805 ein Besitzthum (1er Familie,dann wurde sie verkauft, aus dem Kaufschilling aber ein Fidei - Commiss-Kapital in der dänischen Staatskasse niedergelegt, dessen Besitzer alle Pri-vilegien des ehemaligen Lehnsgrafen zu Lauerwigen behauen hat. M. s. denGrafen Johann Christian Friedrich etc. etc.