Alilcfeld.
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1) Benedict von Ahlefeldt auf Seegarden, ein Urenkel jenes obengenannten Conrads. Dieser lebte zur Zeit des Königs Waldemar IV.von Dänemark und führte mit dem Herzoge Waldemar von Schleswigeinen mehrjährigen Krieg, nahm demselben das feste Schloss Frankiein Schleswig und trieb ihn, mit Hülfe des Königs Waldemar, aus ganzSchleswig und Langeland. Derselbe starb 1380 als Feldherr und er-ster Rath des Königs Waldemar, und wird in vielen Urkunden jenerZeit aufgeführt. M. s. Hintfeld p. 510.
2) Hans v. Ahlefeldt auf Seegarden, Dorning und Haseldorp, warFeldherr des Königs von Dänemark in der Dittmarschen Fehde, undblieb im Jahre 1500 in einer Schlacht mit noch eilfen seines Ge-schlechtes.
3) Hftns von Ahlefeldt, ein Urenkel des ad 2. auf Seegarden undSestermge, war ebenfalls Feldherr, und besiegte und unterwarf inder letzten Dittmarschen Fehde unter Christian III. von Dänemark dieDittmarsen völlig, ward aber späterhin von ihnen aus Rache vergiftet.
4) Friedrich, Reichsgraf von Ahlefeldt zu Langeland und Rixingenund Herr zu Moerseburg, Geheimer Etats- und Landrath, Statthalterin den Ilerzogthiimern, Amtmann zu Heinburg und Gouverneur inDittmarsen, auch königlicher Grosskanzler und Ritter vom Elephan-ten-Orden, geboren 1Ö23, gestorben den 7. Juli 1686. Dieser warder Urenkel des ad 3. Genannten, abstammend ans der Scegarder-Linie. Er war zu verschiedenen Zeiten mit Detlev v. Ahlefeldt, vondem weiter unten die Rede sein wird, Gesandter am Berliner Hofe.Als solcher schloss derselbe namentlich mit seinem und dem BerlinerHofe eine Oit'ensiv-Allianz gegen Schweden, m. s. Pufendorf de re-bus gestis Friedr. Wilhelm. Magni, lib. VII. §. 71. 72. p. 453. undlib. VIII. §. 24. p. 4SI. Ferner legte er 1665 die Streitigkeiten imBraunschweig-Lüneburgschen bei (m. s. Pufendorf lib. XV. §. 80.p. 625.), und ward am 14. December 1665 vom Kaiser Leopold I. fürsich und seine Nachkommen in den Reichsgrafenstand erhoben. —Ferner hat derselbe 1679 den Rimbergschen Vergleich vereitelt. (Korn,Chronica p. 27. 107 — 3. p. 111 — 103.)
5) Friedrich, Graf v. Ahlefeldt zu Langeland und Rixingen, Sollndes Vorigen von seiner ersten Gemahlin Margaretha Dorothea, Gräiinvon Rantzau-Breitenburg. Er war General der Infanterie und Statt-halter in den Ilerzogthiimern, und geboren den 21. September 1662,gestorben den 10. Januar 1708. Derselbe commandirte von 1700—8ein dänisches Corps, Kaiserlicher Hülfstruppen, mit welchem er sichin Baiern und Ungarn rühmlich auszeichnete. M. s. Mollers Ge-schichte 429 — 433.
6) Detlev v. Ahlefeldt, aus der Haseldorper Linie. Er war könig-licher Geheimer Rath, und zu verschiedenen Zeiten Gesandter amBerliner und am kurfürstlich sächsischen Hofe; 1612 geboren und1686 verstorben. Derselbe ist besonders deshalb merkwürdig, weil erim Jahre 1663 dazu beigetragen hat, die bekannten damaligen Um-triebe des dänischen Ministers Grf. v. Ulefeld, zu entschleiern, indemer von Seiten Dänemarks hierzu nach Berlin gesendet wurde, um denKurfürsten von Brandenburg zu vermögen, zur Entdeckung der ei-gentlichen Absichten des Ministers, sich mit Letztenn in scheinbareUnterhandlungen einzulassen. M. s. Moller p. 266 — 273.
7) Godeschitlkus v. Ahlefeldt, aus der Kömgsfürder Linie, ist alsletzter katholischer Bischof von Schleswig, welche Würde er von 1507— 41 bekleidete, merkwürdig;
8) Jens Jucl , Graf v. Ahlefeldt-Lauerwig, aber als Verfasser des