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1 (1842) A - D
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Alilimli.

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v. Ahlefeldt, königlich dänischer Conferenz-Rath, Ritter und Com-mandeur vom Danebrog, auch Vorsitzender Prälat der Schleswig-Holsteinschen Ritterschaft, ein sehr gelehrter und geachteter Mann.

Die Quellen, aus welchen ausführlichere Nachrichten von diesemGeschlechte zu ersehen, sind:

1) Historische, diplomatische und genealogische Nachrichten vondem adeligen Geschlecht der von Ahlefeldt v. C. H. Moller, Professorder Geschichte b. d. Univers, zu Kopenhagen. Flensburg 1771.

2) Die genealogischen Werke des Hieronymus Hennigs, besondersdas Theatrum genealogicum und die Genealogia aliquot familiarumnobiliuin in Saxonia. Ultzen 1587.

3) Johann Christian de Bär, Panegyricüs memoriae Dethlevi abAhlefeldt. Kiel 1667. in fol.

4) Daniel Caspar Dankwerth's neue Landesbeschreibung der Her-zogthümer Schleswig und Holstein.

5) Johann Friedrich Gauhe, genealogisch-historisches Adels-Le-xikon. Leipzig 1740 47. im II. Till.

6) Hans de Hofmann, Samlinger af publique og private stiftelser,fundationer og gavebreve som forelinds udi Dannmark og Norge; v.J. 1755 65. im 10. Tbl. in 4.

7) Tycho de Hoflinann, Portraits historiques des hommes illustresde Dannemark. 1764. in 4.

8) Christian Gottlieb Jöchers allgemeines Gelehrten-Lexikon,nebst mehrern andern Werken, namentlich von Pufendorf und Pon-toppidan, die in dem ad 1. genannteil Werke zerstreut angeführtworden sind.

Ahlimb, die Herren von.

In früherer Zeit wurden sie auch von Ahlim und Ahlem, auch vonOllem und Alli/m genannt und geschrieben. Ahlim schreibt auch Gund-ling Anhang S. 38. in seinem brandenburgischen Atlas, bei Gelegen-heit der Aufführung des Adels in der Uckermark, auch Grundmannnennt sie so in dem Uckermärkschen Adels-Lexikon S. 303. und 305.Siebmacher giebt ihr Wappen im II. Till. S. 103. No. 8., v. Hellbachnennt es ein rheinländisches und märkisches Geschlecht. Dasselbe istim Jahre 1826 im Mannesstamme mit Gustav v. Ahlimb auf Ringen-walde erloschen; er war Majoratsherr der Güter Ringenwalde, Ah-limbswalde und Ahlimbsmiihl im Templiner Kreise der Provinz Bran-denburg. Derselbe hatte in dem Kuirassierregiment von Backhoff biszum Rittmeister gedient, und folgte im Jahre 18$y seinem Neffen imMajorat, das unter der Bedingung auf den Gemahl "seiner Tochter, denKammerherrn von Saldern, übergegangen ist, dass derselbe den Namenv. Ahlimb dem seinigen hinzufüge, und wirklich schreibt sich der *Kammerherr Herrmann Emil Eduard von Saldern, genannt von Ali-limh. Die Wittwe Gustavs, des letzten Ahlimb, ist eine geborne vonLoos. Eine nähere Auskunft über das Geschlecht von Ahlimb findet*man mit dem in Kupfer gestochenen Wappen in C. W. GrundmannsVersuch einer uckermärkschen Adelshistorie, Prenzlau 1744 lind 1751.S. 303 306. Bernhard Friedrich von Ahlimb auf Ringen w ähle inder Uckermark, starb am 6. Januar 1757 zu Magdeburg, als Königl.Preuss. Oberst und Chef eines Landregiments. Kr wohnte der Bela-gerung von Stralsund und der Schlacht bei Mollwitz bei, und warKanonikus des Stiftes St. Nicolai zu Magdeburg. Seine Gemahlinwar Maria Tugendreich von Barfuss. Joachim H'ilhehn, ein jün-gerer Bruder, starb den 5. Juni 1763 als der letzte Commandant des