Adelmann — Adelstein.
81
>
3. Theil S. 161. Nr. 1. das Wannen derselben. Ein Storcli stellt imblauen Felde des Schildes, ein gleicher auf dem Helme, dessen Deckenweiss und blau sind. Die Rahnelowsche Linie starb mit ScholasticaAdebar, einer Tochter des Caspar Adebar, des Letzten seines Ge-schlechts, aus. Die Güter kamen an die von Güntersberg und späteran die Wedel und Diankenburg.
Adel mann, die Grafen von.
Aus der Familie der Herren Adelmann v. Adelmannsfelden, dieursprünglich Schwaben und namentlich dem Canton Kocher angehörte,dessen Stammschloss Adelmannsfelden aber, nach andern Quellen, inFranken lag, wurde Joseph Anselm, der 1790 die gräfliche Würdeerhalten hatte, Domherr zu Minden. Man sehe Handbuch über denpreussischen Hof und Staat für das Jahr 1804. S. 355. iSie führtenim silbernen Schilde einen blauen Löwen und auf dem Helme Strauss-federn. Die von Adelmann besassen das Erbmarschallamt in der ge-forsteten Probstei Elwangen. — Joh. Christoph v. Adelmann war ge-fiirsteter Probst zu Elwangen und starb 1687. M. s. Bucellini SteinmataP. II. p. 3. Crusii Annal. Suev. u. s. w. Gauhe 1. Bd. S. 3.
Adels La ch, die Herren von.
Nach scldesischen Urkunden war dieses ausgestorbene Geschlechtschon im 13. Jahrhundert in Schlesien, und namentlich auch bei derTartarnschlacht anwesend. Sein Stammhaus war Adelsbach bei Frei-burg, und Waldenburg im Fürstenthume Schweidnitz. Es kam in neuererZeit an die Freiherren von Richthofen und gegenwärtig besitzt es derLandrath Graf von Zieten. Uanko v. Adelsbach stand in Diensten undgrossen Gnaden bei dem Herzoge Heinrich dein Dicken von Breslau.—Gottfried von Adelsbach auf Nikelsdorf wurde im Jahre 1518 Canzlerdes Herzog Karl I. zu Münsterberg - Oels. — George v. Adelsbachwurde 1574 in den Johanniter-Orden aufgenommen. — Das Wappenbestand in einem getheilten roth und blauen Schilde, auf dem sftnemoben rother und blauer Löwe befand. Auf dem Helme erblickt maneinen Mühlstein mit der flachen Seite vorwärts, durch sechs schwarzeeinwärts gebogene Felder geschmückt. Die Helmdecken sind rothund blau. — Siebmacher giebt dieses Wappen im I. Bd. S. 52. Nr. 9;ausserdem lindet man Nachrichten über dieses Geschlecht: in Bucelin.S. 26., im Schickfuss 4. Bd. S. 40; im Sinapius 1 Bd. S. 234. und im2. Bd. S. 501; im Gauhe 1 Bd. S. 2. und im Krahne 1 Bd. S. 11.
A ilcls do r f, die Herren von.
Siehe Adlersdorff.
Gottlob Sigismund v. Adelsdorf lebte 1805 und war Pro-Consulder Stadt Steinau.
Adelstein, die Herren von.
.. .Line Linie dieser Familie] war noch in der Provinz Schlesien an-sässig. Ein Major v. Adelstein stand im 7. Infanterie - Regiment. M.s. d. Art. von Lilienhoff.
v. Zedlitz Adels-Lex. I. 6