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1 (1842) A - D
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Acliard

Adebar.

auf dem Helme stellt auf einem rotlien Ilute ein mit rotlien und schwar-zen Ilahnfedern ausgeschmückter abgehauener Baumstamm. DieseFamilie iiorirte besonders im 15. Jahrhundert; sie besass das DorfNinikow bei Treptow.

Acliard, die Herren von.

Aus der, zu der französischen Kolonie in Berlin ursprünglich ge-hörenden und ans der Dauphine abstammenden adeligen Familie diesesNamens, von der auch unter dem französischen Kaiserreiche in neue-rer Zeit sicli zwei Generale bekannt gemacht haben, diente ein Mit-glied im siebenjährigen Kriege mit grosser Auszeichnung und wurdebei vielen Gelegenheiten oft ehrenvoll erwähnt. Fr war Oberst beidem grünen Husaren-Kegiment und führte öfters die Vorhut bedeuten-der Corps. Pauli nennt seinen Namen häutig in demLeben grosserHelden", ebenso König an verschiedenen Orten, ohne dass er diesemverdienstvollen Stabs-Offizier einen besondern Aufsatz gewidmet hat,obgleich er es mehr als mancher Andere verdient hätte; er starb imJahre 1776. Seine Tochter lebte noch vor zwanzig Jahren als Stifts-dame im adeligen Kloster zum heiligen Grabe. Ein Neffe dieses Ober-sten war Karl Friedrich Achard, Direclor der physikalischen Klasse derAkademie der Wissenschaften, ein bekannter Naturforscher und Chemi-ker. Kr ward zu Berlin am 28. April 1754 geboren. Der jetzt regie-rende König schenkte ihm im Jahre 1800 das Gut Kunern bei Wohlanin Schlesien, um die von ihm erfundene Methode der Zuckerfabricationaus Kunkelrüben, zum Besten des Landes, in's Grosse betreiben zukönnen. Die, wenige Jahre später eintretende Continentalsperre be-günstigte auf eine ausserordentliche Weise in mercantilischer Hinsichtdiese Unternehmung. Im Jalire 1812 errichtete er ein Lehrinstitut fürdiesen Zweig der Industrie, und starb am 20. April 1820. EineLinie dieser Familie hatte sich aus Frankreich nach Genf gewendet,wo noch verschiedene Nachkommen leben. Erman Keclam, Memoirespour servil" ä fhistoire des refugies franeois. T. IX. p. 1.

Ackcnschock, die Herren von.

Ein längst ausgegangenes, adeliges Geschlecht in Westphalen, dasschon im 14. Jahrhundert vorkommt, hudecke und Christoph v. Acken-schock waren 1473 und 1524 Richter zu Unna und Camen. Das Wap-pen dieser Familie giebt v. Steinen, III. Till. Tafel L1X.

Adnnietz, die Herren von.

Johann Franz v. Adametz war Ober-Amts-Advocat, auch Syndi-kus bei der Universität zu Breslau, und wurde im Jahre 1743 in denpreussischen Adelsstand erhoben. Wir finden keine Mitglieder dieserFamilie mehr in der Gegenwart aufgeführt.

Adebar, die Herren von.

Dieses Geschlecht war in Pommern verbreitet und begütert, dochführt es Herr von Gnndling nicht unter den Besitzern adeliger Güterin Pommein an, dagegen erwähnt es Micraelius in seinem altenPommerland, 6. B. S. 462, V. Meding giebt S. 1. und Siebmaclier im