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1 (1842) A - D
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Abtsliagcn.

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und schwarz sind. In Beziehung auf diese Embleme vermuthet einälterer Schriftsteller, dass der Stammherr dieses alten Hauses ein un-erschrockner, dabei sehr gewandter Mann war; Eigenschaften, welchedurch das schnelllaufende Elendthier angedeutet würden. Uebrigenszeigten die Vorfahren des Geschlechtes schon in der Tartarensclilacht1241 ihre Tapferkeit durch Blut und Tod; eine Thatsache, die durcheine Urkunde, welche die Herzöge Boleslav und Wladislav über dieBadestube zu Liegnitz aufstellten, auf die Nachwelt gekommen ist.Das Geschlecht blühte vormals in drei Linien, von denen die zu Sabor,Kummernick und Schüttlau bekannt geworden sind. Uebrigens besä-sen sie auch Strachwitz bei Breslau, Dalkau bei Glogau, Koiskau beiNeu markt, Wirwitz (nicht Miirbitz, wie in einigen genealogischenSchriften steht) bei Strehlen, Lederhose bei Striegau, Göllschau beiBunzlaii, Wahlstatt und Bärsdorf bei Liegnitz u. s. w. Ihr ältestesStammhaus aber ist Kummernick, und neben diesem Küstern bei Lieg-nitz. Der älteste uns bekannte von Abschatz war Albertus , der imJahre 1343 als ein in hohem Ansehen stehender Rath der HerzögeWentzel und Ludwig von Liegr.itz starb, und mit seinem Sohne inder ehemaligen Klosterkirche zu Leubus begraben liegt, wie nochheute eine daselbst befindliche Grabschrift zeigt. Geortj v. Abschatzauf Kummernick war Burggraf zu Oels, er starb 1(527. DieselbeWürde bekleidete auch Caspar v. Abschatz. Der Berühmteste aus die-sem Geschlechte aber war Hans Asmann, Freiherr v. Abschatz, vonManchen auch Erasmus genannt; er machte grosse und wichtige Rei-sen, und wurde auch von den schlesischen Ständen an den Hof desKaisers Leopold I. geschickt. Dieser Monarch beehrte ihn mit besonde-rer Gnade und erhob ihn in den Freiherrnstand. Er war ein für seinZeitalter glücklicher Dichter. Seine Lieder und Uebersetzungen er-schienen fünf Jahre nach seinem Tode, 1704 im Druck. Es warenzum Theil Scherz-Sonnette, aus dem Italienischen übersetzt, geistlicheGesänge, die er Himmelsschlüssel betitelte, Leichen- und Ehrenge-dichte, Grabschriften u. s. w. Als Dichter stellte man ihn einem Lo-henstein und Hoüinannswaldau zur Seite, und noch in unsern Zeitenhaben es Grammberg, Mattliisson und Ifang nicht verschmäht, in ihreAntliologieen einzelne Verse jenes alten Dichters aufzunehmen. Er-starb am 2?. April 1699 zu Liegnitz, und hinterliess drei Söhne.In neuerer Zeit sind die Freiherrn von Abschatz, so zahlreich sie auchfrüher waren, ausgestorben. Ein Freiherr von Abschatz blieb, wiePauli im Leben grosser Helden, Theil 4, Seite 472 erzählt, als Offi-zier des Krokow'schen Dragoner-Regiments, in dem nächtlichen Kampfebei Hochkirch. Ein anderer war kaiserlicher Oberst und Comman-dant von Eperies in Ungarn. Die Wittwe des letzten Freiherrn vonAbschatz, geborene v. Gamm und früher vermählte Gräfin dTIausson-ville, lebte zu Brunzelwalde bei Freistadt in Schlesien. Die Güterkamen au ihre Nichte, Frau v. Aulock, geb. v. Gamm. M. s. Sinap.1. Tbl. S. 230234, und II. Tbl. S. 294 296. Gauhe I. Bd. S.1. v. Krohne I. Bd. S. 6 8. v. Meding II. Bd. S. 3 u. f.Siebenlcees I. Bd. 1. Abschnitt S. 251 u. s. f. v. Ilellbach I. Bd.S. 50.

Abtshagen, die Herren von.

Ein ausgestorbenes pommersches Geschlecht, dessen Wappen Sieb-macher im 5. Band S. 176 giebt; es ist das Schild in zwei Hälftengetheilt, unten steht eine rothe Mauer (Zinnenschnitt), oben ein schwar-zes Gitter, zwischen beiden erhebt sich ein goldener wachsender Löwe,