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Aar — Abscliatz.
Hochstaden. Mit allen Schlössern und Vasallen vermehrte das grosseBesitzthum die Güter der Kirche zu Colli, selbst die Priimer Leim-güter wurden dazugezogen, und Albrecht, römischer König, stelltenoch im Jahre 1299 eine Bestätigungs-Urkunde darüber aus. Schannat
1. Bd. 1. Abthl. S. 122 — 125.
Aar, (Alu) von d.
Ein adeliges Geschlecht in derEifel, welches die Burg Aar besass,nach und nach bedeutende Besitzungen erwarb, und durch Heirathauch zum Besitz der Burg und Herrschaft Antweiler gelangte. Johannv. d. Aar wird als Erbvoigt von Antweiler genannt. In der Gegen-wart besitzt M. v. Ahr, der letzte seines Geschlechts, die obere BurgLissingen. Das Wappen derer von Aar besteht in einem rothenSchilde, in dem sich zwei Kosen und unter denselben ein gobiner Sternmit sechs Spitzen befindet. Auf dem Helme steht ein rother Aar mitausgebreiteten Flügeln. So giebt dieses Wappen auch Siebmacher,unter den Cülnischen Putridem, 5. B. S. 302.
Abacliscn, (aucli Albachscn) die Herren von.
Dieses in Westphalen und im Herzogthum Braunschweig ansässiggewesene, in der Gegenwart aber ausgestorbene Geschlecht erwähntLetzner in seiner Corweyschen Chronik S. 79. u. s. f. Das Wappengiebt Siebmacher im 2. Till. S. 124. Nr. 109. Es sind drei goldenehalbe Monde, in einem blauen Streifen, welcher das rothe Feld desSchildes in zwei Hälften theilt. Auf dem Helme stehen ebenfalls dreigoldne halbe Monde, die Decken und das Laubwerk sind blau undgold. v. Meding beschreibt es ganz ausführlich, auch giebt es Fürst
2. Till. S. 124. unter den Braunschweigern.
Abbenburg, die Herren von.
M. s. Appenburg.
Abrahamo witz, die Herren von.
Ein Mitglied dieser Familie blieb in der Schlacht von Prag,nämlich der Hauptmann v. Abrahamowitz in dem Grenadierbataillonvon Wreden; in. s. Pauli 5. Bd. S. 191.
Abscliatz, die Freiherren und Herren von.
Ein uraltes adeliges Geschlecht, das, wie fast alle Schriftstellereinstimmig behaupten, von den alten deutschen Kittern herstammensoll, als diese ihren Sitz in Schlesien genommen hatten. König Ma-robotli soll sie schon, wie Herr v. Lohenstein behauptet, zu Rittern ge-schlagen haben. Hin und wieder finden wir auch die Muthmassung, dassdie Familie mit den Piasten aus Polen oder mit der heiligen Hedwigaus Meranien gekommen sey. Sie führt oder führte vielmehr ein sil-bernes Schild, in dem ein schwarzes Elendthier mit kurzen, weit voneinander gebogenen, oben breiten blutrothen Geweihen zu erblickenist. Ein ähnliches Geweih stellt auf dein Helme, dessen Decken weiss