Einleitung.
9
Könige anzutragen. Uebrigens sind sie den königlichen Ge-setzen und den allgemeinen Polizei-, Handels- und andernAnordnungen und der Oberaufsicht des Staates in allen Stückenunterworfen, doch soll die Ausübung von ihnen und ihrenBehörden geschehen, zu welchem Ende sie auch einen odermehrere Landriithe durch die königliche Regierung zur Ge-nehmigung zu repräsentiren haben.
II. Die Besitzer der Fürstenthiimer, freien Standes- und Min-derherrschaften in Schlesien, namentlich :
1) der Fürst von Anhalt*-Cöthen-Pless, wegen der freienStandesherrschaft Pless;
2) die Herzogin von Cur 1 and, wegen des FürstcnthumsSagan;
3) der Fürst von Hatzfeld, wegen des Fürstcnthums Tra-
chenberg;
4) der Herzog von Braunschweig, wegen des Fürstcn-thums Ocls;
5) der Prinz Biron von Curland, wegen der freienStandesherrschaft Wartenberg;
6) der Fürst von Liechtenstein, wegen der Fürsten-thiimer Troppäu und Jägerndorf, preussisehen Antheils;
7) der Graf von Einsiedel, wegen der Grafschaft Scidcn-berg;
8) der Graf von Maitzahn, wegen der freien Standesherr-schaft Militsch;
9) der Graf von Reichenbach-Coschütz, wegen derfreien Standesherrschaft Goschütz und der Herrschaft Festen-berg;
10) der Graf von IIochherg-Fiirstenstein, wegen derMinderherrschaft Neuschloss;
11) die Grafen von Schlabrendorff, wegen der freien Stan-desherrschaften Münsterberg - Frankens lein;
12) der Fürst von Carolath-Beuthen, wegen des Fürstcn-thums Carolath - Beuthen;
13) der Graf von Strachwilz, wegen der freien Minder-herrschaft Loslau;
14) der Fürst von Pückler, wegen der Herrschaft Muskau;
15) die Baronin von Troschke, wegen der MinderherrschaftSulau;
16) der Freiherr von Teich mann, wegen der Minderherr-schaft Freihan;
17) der Graf von Schaffgotsch (seit 1827), wegen der Herr-schaft Warmbrunn (Kynast und Greifenslein).
III. Die Standesherren in Sachsen und in der mit der ProvinzBrandenburg vereinigten Niedcrlausilz :