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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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648 Zwei Achcncr historische Gedichte des 15. u. IC. Jahrhunderts.

Bischofstab, Johann Bertolf und Johann von Stommeln. Magauch der eine oder andere nur durch den Namen seines Hausesbezeichnet, und daher für uns unkenntlich geblieben sein, magdieser oder jener aus den Geschlechtern zu den Todten ge-hören, die der Dichter mit seinem Spotte verschont, immerbleibt die Gesammtzahl verschwindend klein gegenüber derMenge obscurer Namen, die nun zum 'ersten Male in der Ge-schichte der Stadt, aber auch gleich mit Hohn und Schandegenannt werden. Diejenigen, die erst seit 1450 Zutritt ge-habt zum Rathe, die im Jahre 1477 für die lebenslänglicheSicherung ihrer Stellungen Sorge zu tragen sich beeilt hatten,erscheinen nun als die Schuldigsten. Die Untersuchung desJahres 1513 hat die alte Rechnung ausgeglichen zwischenPatriziat und Gemeinde kein Stand konnte nun dem an-dern noch einen die städtische Verwaltung betreffenden Vor-wurf entgegenschleudern, ohne sich selbst auf gleiche Antwortgefasst machen zu müssen. Und so dachte die Bürgerschaft,die sich um die Zeit von 'Gross vastelabendstag' erhoben hatte,bereits im Sommer 1513; die auf Grund des lang vergesse-ne^ Gaffelbriefes von 1450 gewählte Rathsversammlung erkoram 5. August Werner von Merode und Wilhelm Colin zuregierenden Bürgermeistern '), vertraute somit zwei Männernaus alten Patrizischen Familien nicht blos die Leitung undWiederherstellung der zerrütteten Verwaltung an, sondern auchdie Vollendung der schwierigen Untersuchung, die Eintreibungder bereits erkannten Strafen, die Verteidigung der bestehen-den Verfassung gegen den abgesetzten alten Rath, der bereitsdas Reichsoberhaupt angerufen hatte.

') Vgl. Meyer, S. 420, § 51. Auf die oben hervorgehobeneThatsachc hat schon, allerdings in anderm Zusammenhange, hingewie-sen von Fürth im deutscheu Herold, Jahrg. 4, S. 32, Sp. 1, Note**).