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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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628
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628 Zwei Achener historische Gedichte des 15. u. 16. Jahrhunderts.

In Adam Niittens haus ich mich stech,dahr en fint ich niemant ihn;

160 nochtans dogt mich in meinen sin,

ehr mus gülden geben, die seint rhoit.

Die stat Aichen is kommen in grosse noitli, - [29]und dis is kommen in kurzen johren.

Aich, Johan Bertholf, wie haestu geschoeren!165 Es en was dir zu frugli noch zu spaet,wat du kunst kreigen in deine klaet,dat hielstu in klawen also vast;darumb sal man in die guet haen gelast,und sol dich ein wienigh haven geschoeren.

170 Ich wil ein ander loch gahn boerenund gaen ein stuck wegs in den mart,waYit sei müssen auch in diese kart.

Dah fint ich einen entgegen den Stern,ich mein, ehr liait sich berechnet fern; i175 aber ich en wil's doch nit nennen:

ehr en liett so vil nit verdient mit spennen,als ehr thede in den wein:

28 foder sullen versturzt sein.

Sollen die weinleuth also den wein stürzen,

180 helf! was sollen ihrer all Aichen ausfurzen!1000 gülden must ehr bringen,sol ehr von der hurt kunnen springen.

Nochtans en is ehr es nit allein,dah wohnt einer in den Lewenstein,

185 dat is fürwahr ein alt stal,

want ehr hait lang gepiffen wail.

feinger dieser Accise Unterschleife gemacht hatte, denn so wird v. 150zu verstehen sein 168 sich stechen in mit dem acc. sich wohin be-geben vgl. unten v. 274 163 jähren Iis 105 klaet Kralle, bishernur aus oberdeutschen Quellen belegt, vgl. Ii. Hildebrand in Grimmsd. Wb. V. 1007 174 sich fern berechnen sich verrechnen 177 dendat. Er hatte dik Aufsicht über den Weinverkauf, gestattete aber, dassdie Händler Wein fortschafften (stürzten, versturzten), ohne dass siedie Abgaben bezahlten 180 ausfurzen einen kann ich nicht be-legen, es scheint zu bedeuten, sein Gespött mit einem treiben 182 soller freikommen 185 stal Stahel, vgl. Wolframs Parz. 4. 15 'er stahelswa er ze strite quam' und unten v. 319 ein scliarpfer dor t