618 Zwei Aehener historische Gedichte des 15. u. 16. Jahrhunderts.
fluhen sind, und das ir soilchen luten die stat und dasriche verboiten und sie dorus verwist habt, also ist davonunsere meinung, uf das von solchen Sachen hinfur keinenewekeit und zweitracht wieder van nuwes uferwecket wer-dent, das soliche lute, die also us der stat uf die berurtenziet gefluhen und gewichen und dorus verweist sein undouch noch dorus sind, das dieselben ouch hinfür us der-selben stat und iren gebiete bliben soilen. Daromb bevelenund gebeiten wir euch von keiserlichen macht ernstlich undvesticlich mit diesem brief bei unsern und des reichs hul-den und bei einer peen fünfzig mark lotigs goldes, das irder vorberurten lute, die also us der stat in dem vorge-nanten geschieht vor der stat Achen komen, gewichenund noch dorus sind, keiner mer in die stat noch in demeriche, in ewern gebieten zo Ache komen noch wonen lassetin dhein weis on unsern ader onser nachkomen willen, ur-loub und wissen.
Geben zu Basel, versigelt mit unsern keiserlichen uf-gedruckten insigel, nach Crists geburt 1400 jair und dor-nach in 33. jare, am nechsten donerstage nach Simonisund Jude tag unserer reiche, des Hungerischen etc. im 47.,des Römischen im 24., des Bemischen in 13. und deskeisertumbs in ersten jare.
Ad mandatum domini imperatoris
Caspar Sligk cancellarius.
Nach gleichzeitiger Abschrift auf Papier im Stadtarchiv A. I. 131.)