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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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615
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Zwei Achener historische Gedichte des 15. u. 1U. Jahrhunderts. 015

6.

Hersog Adolf von Jülich verzichtet auf alle ihm ivegen deszu Achen aufgerichteten „neuen Regiments" zustehenden An-sprüche. 1430, Februar 11.

Wir Adoulph van goits genaden herzouge zo Guilge,zo dem Berge etc. und greve zo Ravensberge doin alremallichkont mit desem brieve und bekennen, dat wir angeriehenliaven schritt und brieve unss alreliefsten ind genedichstenheren des Romischen etc. kunigs, die sine genaden der statvan Aiche gesant haven umb der handelungen willen desnuwen regimentz, de etzlige der stat bürgere und inge-sessen van Aiche annomen haint gehat, und oucli andereunderwisonge, de uns darumb vurkomen is, umb die ge-schichte, die sich aldae erloufen und ergangen haut, so datwir vur uns und vur unse erven und nakömelinge mit denburgermeisteren, scheffenen, raide und bürgeren gemein-lichen der selver stat van Aiche guitlich overdragen, datwir alre anspraichen und vorderungen, die wir zo in ofiren bürgeren, underseessen of ingesessenen umb der ge-~schichte of einger ander sachen wille, wie die dae inne vurund nae bis up dach datum dis briefs ergangen und ge-schiet sint, gehat haven of haven muchten, guitlich geliehenund gescheiden und daruf luterlich und zomail verziendesint und verzien mit desem brieve, also ouch, dat wir unseerven und nakömelinge noch egeine unse amptlude, stede,lande und lüde niemand, de mit der stat und bürgeren vanAiche um der handelungen wille des nuwen regimentz ofvan der geschichte wegen, de sich daromb in einger wisergangen hant, ied gliaentz of zo schaffen meinden zo havensich under uns in einghen unsen slossen, landen, Steden ofampten niet en soilen noch en willen laissen unthalden nochbehelpen de mit der vurs. stat und bürgeren darumb reichtzund bescheitz niet plegen noch gevulgich sin en weulden,up den enden und Steden also wir der stat van Aichedat vur ziden verschreven und versiegelt haven in denbrieven, darop si van uns haven, dabi wir der vurs. statbistendich und behulplich sin sullen, ire Privilegien undvriheiden zo behalden und si der guitlich zo gebruichen