Zwei Achener historische Gedichte des 15. u. 16. Jahrhunderts. 567
wie die hern von Ache hantgedan mit der guden gemeind von der stät:10 das sie clein ere hant gehat.
Sie quamen nit dar umb Gotes lof,nier zu Bonne was ein bofvon den beren dar gelacbt,das bezalte Aich in der nacht.
15 Nu horent was geschagalles uf denselben dag.
Do der hof was geschiet,her Besel konde gebeiden nit,er fil dem von Virnburg zu fus:
20 „Ich eweren gnaden clagen mus,
wir worden betvvangen van unser gemein,wir in sein zu Aich nit wol daheim,wir hatten einen ufsatzzu f versumen einen schätz,
25 uch und ewer glich damet z' entpfangen,
den weg hant sie uns undergangen8 hau gedan H getan han G geton haut (: bekant) L. Ich lassev. 8 mit hant schliessen und setze gedan an den Anfang des v. 9. Dain den Hss. die Reimzeilen nicht abgesetzt sind, steht der leichtenBesserung nichts im Wege, besonders da sie nur der handschriftlichenUeberlieferung in II zu ihrem Hechte verhilft 9 gemein L gemeinde Hgemeine G 10 des GL bü L so immer sie doch kein ere F 2er G gehapt H 11 komen G koment L darumb umb IIdar durch V'' lop IIGL 12 Bonne] wenne G 13 hern HGgeleten G geboten und gemacht W 11 bezalten L die von Aych(Ache G Oche L) HGL. Wie hier so ist auch an anderen Stellender Vers in den IIss- durch unnütze Einschaltungen der Abschreiberüberladen, vgl. z. B. Anm. zu v. 20, 57,64, 70, 75, 117, 175, 184, 18916 hörent L was do GL was aldo F' 2 17 geschieht (: nicht) GL10 Virneburg gebessert aus Bernebach II Firnenburg L Firnen-berg GV 1 füsse V' 20 beginnt in den Hss. und bei Ijmit und sprach ich fehlt L mynen gnaden clagen muß F 2u. gn. müssen F 1 must II 21 werden GL sint V' betwungen Gbezwungen L wan II, vgl. prosaische Einleitung Anm. zu Z. 5.
22 wir ensint L wir sein G 23 lietten G hetent L uffsatzen H
23 fg. erklärt L 'ivir hatten festgesetzt, eine Summe aufzuhäufen., erschreibt aber versumen, das er doch seiner Erklärung gemäss in ver-summen hätte ändern müssen. Ist versamen zu lesen? 25 eweren Guwem L damede H ist zu lesen met? vgl. Haupt zu HartmannesErec 2 , v. 1060 zu IIGL 26 vurgangen G