Das Armenwesen.
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Die Mitglieder des Wohlthätigkeits-Bureau, denen dieGemeinderäthe Ludwigs und Stelielin beigegeben wurden,und für die der Präfektur-Rath Jakobi eine lobenswertheThätigkeit entwickelte, waren seit dem Jahre 1802 bemüht,die Dürftigen zu nähren und zu beschäftigen. Zu letzterembedurfte es grosser Räumlichkeiten. Am 28. Januar 1803erlangte das Wohltliätigkeits-Bureau vom ersten Consul dieprovisorische Ueberlassung des ehemaligen Karmeliterinnen-klosters gegen eine jährliche Miethe von tausend Frankenzur Errichtung eines Arbeitshauses. Man begann fast ohneMittel. Da die Anstalt aber allgemeine Theilnahme fand,so flössen die freiwilligen Beiträge reichlich. Als Josepbine,die erste Gemahlin Napoleons, der den 18. Mai 1804 die Kai-serwürde ') angenommen hatte, im Sommer desselben Jahresauf längere Zeit in Aclien weilte, stellte sie den Hospitienund Armenwerkstätten Acliens und Kölns 16,500 Frankenzur Verfügung und bewirkte, dass Achen das Karmelite-rinnenkloster, seitdem die Josepliinische Anstalt genannt,und die Annunciaten am 23. Fructidor XII., 10. Sept. 1804,zurückerhielt. Letztere sollten zur Aufnahme Irrsinnigerund zur Besserungsanstalt für lasterhafte Frauenzimmerdienen. An demselben Tage gab Napoleon dem Vorstandeder verschiedenen städtischen Spitäler das Kloster der Ex-dominikaner nebst der Servatiuskapelle und dem danebenstehenden Hause; die Abgaben des Bankspieles währendder Badezeit bestimmte er zur Beseitigung der Betteleiund zur Unterstützung der Hausarmen. Die gesunden undweiten Räume der Karmeliter und der Schwestern vomdritten Orden des h. Franziskus im Marienthal dienten zumMilitairhospital, das nach Poisseuot im Jahre 1807 sechs-hundert Kranke fasste.
Die vorerwähnten Anstalten, das Josepliinische Institut
ne trouve plus en eux que. des infortunes, des veuves et des orphe-lins dans la plus grande detresse, de maniere que l'on peut avancerqu'un grand tiers des pauvres secourus ne sont meme pas originairesd'Aix-la-Chapelle. Salm, S. 2G.
') Bei der allgemeinen Landesabstimmung hatten in Aclien 920Bürger für die Verfassungsveränderung gestimmt.
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