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Aufhebung der Mönchsorden.
Consularbeschluss auf: die Mönchsorden, die regulären Con-gregationen, die Pfründen und kirchlichen Anstalten mitAusnahme der Bisthümer, Kathedralkapitel und der be-stehenden und in Gemässheit des Gesetzes vom 18. Gernri-nal der organischen Artikel zu errichtenden Seminarien.Alle Güter jeglicher Gattung, sowohl die, welche den auf-gehobenen' Mönchsorden, Congregationen, Pfründen undkirchlichen Anstalten, als auch jene, welche den Bisthümern,Pfarreien, Kathedralkapiteln und Seminarien gehören, derenErrichtung das Gesetz vom 18. Germinal anordnet oderzulässt, sind unter die Hand der Nation gelegt. DiejenigenOrden, welche sich mit dem Jugendunterricht und mit derKrankenpflege beschäftigten, wurden nicht aufgehoben, esbestanden demnach in Achen fort die Ursulinerinnen, dieSepulchrinerinnen von S. Leonard, die Christenserinnenund die Alexianer.
Berdolet erhielt, wie die Bischöfe überhaupt, ein Gehaltvon zehntausend Franken, seine Pfarrer erster Klasse fünf-zehnhundert, diejenigen zweiter Klasse tausend, die General-vicare fünfzehnhundert und die Domherren tausend Franken.Da der Generalrath des Roerdepartements dieses Gehaltals unzureichend erkannte, so bewilligte er am ll.FlorealXIII, 1. Mai 1805, dem Bischof einen Zuschuss zum "Ge-halt von dreitausend, den Generalvicaren von zwölfhundert,jedem der acht Kanoniche von sechshundert, jedem derzwölf Vicare von dreihundert Franken. Den Seminarienwurden anfangs die Dotationen verweigert, später erfolgteeine spärliche. Die Seminarlehrer mussten die Declarationder gallikanischen Artikel von 1682 unterschreiben undnach deren Grundsätzen zu unterrichten versprechen. FürAchen gelangte das Seminar, welches zu Köln war, erst
schichtliche Zusammenstellung der Verbrüderung gemacht. Quix,Münsterk. 107. Cremer. hat auch Verdienste seiner Zeit um dieErhaltung dos alten Aohener Choralgesanges. So wie er der letzteJohannisherr, so war Ludwig Anton von Fisenne der letzte Stiftsherrdes hiesigen S. Adalberts- und des Marienstiftes, von Fisenne starbam 5. Januar 18G5 fast 97 Jahre alt auf seinem Landsitze Kaisers-ru'he, so genannt, weil Kaiser Alexander I. von Russland währenddes Achener Kongresses von 1818 denselben besucht hatte.