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2 (1874) Vom Jahre 1400 - 1865 : mit Ill., 8 Beil. u. Reg.
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Die Achener Repräsentanten-Versammlung.

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zur Aufgabe machten, republikanische Grundsätze zu ver-breiten.

Der Bürgergeneral Dampierre lud auf den 12. JanuarMorgens zehn Uhr die zur provisorischen Verwaltung derStadt gewählten Bürger in seine Wohnung auf der Köln-strasse ein, um sie dem Gesetze gemäss auf das Gemeinde-haus zu führen.

Die vom General als provisorische Verwaltung Ein-geführten konnten nicht vermocht werden, so zu schwören,wie jener es verlangte; sie schwuren einen Eid, den sieselber abgefasst hatten.

Die Achener Repräsentanten-Versammlung verminderteam 18. Januar die Bieraccise um zwei Drittel. Am fol-genden Tage lud General Dampierre, der Kommandant vonAchen war, die Versammlung der provisorischen Verwal-tung auf den 22. ein, das Volk in den Sektionen oderGrafschaften einen Maire oder Bürgermeister wählen zulassen. Jede Sektion sollte auch einen Richter wählen,um einen provisorischen Gerichtshof zu bestellen. DieReichsquartiere sollten jedes einen Maire und einen Richterwählen, die Richter mit denjenigen der Stadt einen pro-visorischen Gerichtshof oder ein Tribunal bilden. JederRichter soll das Gehalt erhalten, welches die Repräsentantendes Nationalconvents des Achenschen Volkes bestimmenwerden. Es fungirten bei der Repräsentanten-VersammlungNikolas Cromm als Präsident, Franz Heinrich Startz alsVicepräsident und Friedrich Hubert Strauch als Sekretär').Am 28. Januar zeigen die Repräsentanten dem Bürger-Präsidenten an, sie seien zur provisorischen Verwaltungangestellt und hätten zum Maire den NadelfabrikantenBürger Beissel gewählt 2 ).

Zu all diesen Vorgängen verhielt die Mehrzahl derBürgerschaft sich gleichgültig oder gar widerstrebend, jadie Franzosen verhöhnend 3 ). Zur Wahl eines Maire undeines provisorischen Tribunals mussten die Grafschaftendurch Militär gezwungen werden, während die Bürger

J ) Rathsprotokoll No. 35, S. 1. 2 ) Ach. Züsch. S. 80.3 ) Man vergl. die Beilage zu S. 421.