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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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Branntwein darauf, bindet sie mit einem leinenen Läppchen zu undstellt sie an einen warmen Ort, entweder in die Sonne oder in einwarmes Zimmer, wo man es ruhig ein halbes bis ein ganzesJahr lang stehen läßt, denn je länger es so steht, je besser wird derNalivka. Nnn filtrirt man den Saft dnrch einen Mulllappen, kochteinen Theil desselben mit Zucker nach Geschmack etwa 375 Grammauf das Liter schüttet dies zu dem andern und verrührt es,füllt es in Flaschen, verkorkt sie vorsichtig nnd stellt sie in einenluftigen, trockenen Keller. Die Beeren werden nur vou deuStielen gestreift, die Birnen in vier Theile geschnitten, Pflaumenund Kirschen bleiben ganz.

289. VreiAelbeer-Saft. Man lasse die gut verlesenenund gewaschenen Beeren einige Mal aufkochen und dann durch einedicke Serviette laufen. Läutere auf 1 Liter Saft ^/z Kilo Zucker,gebe deu Obstsaft dazu und stelle es, wenn es zu kochen beginnt, andie Seite des Heerdes, wo mau es unter fleißigem Abschäumenetwa eine halbe Stunde lang ganz langsam kochen läßt, bis derSaft ganz klar ist, uun in eine Terrine gießt und wenn er erkaltetist, in Flaschen füllt, verkorkt und mit Schweinsblase überbindet.

290. Obslrvein, mousfrrender«. Man thne in einengroßen Glaskolben 7 Liter frisches Wasser und danach 3^/z Kilosein gestoßenen Zucker und rühre es so lange, bis der Zucker auf-gelöst ist, füge 3Vz Kilo frisch gepflückte Johannisbeeren oder Erd-beeren nnd 1 Liter guten Cognac hinzu, verpfropfe den Kolben gutund stelle ihn vierzehn Tage lang an die Sonne, wo dann dieBeeren anfangen werden, theils sich zu heben, theils sich zu senken,ein Zeichen, daß das Getränk fertig ist, welches nun, ohne dieBeeren zu pressen, durch ein feines Sieb gegossen und drei Tagelang an einen recht kalten Ort gestellt wird, dann in Champagner-slaschen, nicht ganz voll gefüllt, wie Champagner verschlossen mitKork, Draht nnd Lack und umgedreht, mit dem Kops in eineSandschicht gestellt. Er hält sich ein ganzes Jahr.

291. Guitten-Saft. Man reibe das Wollige von deuOuitten ab, schneide sie, nachdem man das Kernhaus entfernt, in