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Safte sind, sonst taugen sie nicht. Streife sie von den Stielen undkoche sie, sparsam mit Wasser bedeckt, bis Saft und Kraft entzogenworden, gebe die Brühe durch ein seines Sieb, wiege sie und kochesie mit 1/2 Kilo Zucker auf 2/2 Kilo Saft zu Gelee, welche von sehrangenehmem Geschmack und sehr wohlthätig für Brustleidende ist.
252. - Gelee. Man thue Beeren von
großen, recht reifen Weintrauben bester Sorte, besonders Muskateller,in ein Gefäß und stelle es so lange in kochendes Wasser, bis dieBeeren aufgesprungen sind und der Saft herausgetreten ist, denman dann, ohne die Beeren zu Pressen, durch ein feines Haarsiebseiht. Nun läutere man zu 1 Kilo Saft 1 Kilo Zucker in 1/2 LiterWasser, siede es ziemlich dick ein und füge den Saft hinzu, kochees laugsam unter österm Umrühren bis zur Probe und sülle dieGelee noch gut warm in die Gläser.
Safte. Weine. Aquenrs. Gjstge.
253. Aepfel-Saft. Man reibe saftige, weinsäuerlicheAepsel mit einem Tuche gut ab, schneide sie, nachdem die Blumeentfernt ist, in Viertel und lege sie sofort in frisches Wasser. Gebesie dann in die Einmacheasserole, gieße so viel srisches Wasser dar-über, daß sie zu schwimmen beginnen, lasse sie, ohne darin zu rühren,langsam ganz breiig weich kochen und hieraus durch eine doppeltgesaltete, an den Füßen eines umgekehrten Stuhles befestigte Ser-viette lansen. Uebrigens wie „ Preißelbeer-S ast", Nr. 289.
254. Apfetsinensaft Zinn Thee. Wie „Citronen-saft, Nr. 259, aus vier Apfelsinen. — Russisch.
255. Ap-riKosen-Ratafia. Man Halbire und entsteinezwei Dutzend Aprikosen, zerschlage die Steine nnd stoße die Kerne