Wenn es hart zu werden beginnt, so schneidet man es in beliebigeformen, die man täglich wendet, bis sie vollkommen sest und trockensind und bewahrt sie zwischen Papier an einem trockenen Orte.
Gelees.
216. Aepfet-Gelee. Man nehme schöne, ganz gesundeAepsel, am besten Borsdorser, sonst Reinetten — schneide sie ungeschältin vier Theile und thue sie mit soviel Wasser, daß sie eben bedecktsind, in eine irdene Casserole, koche sie weich und gebe deu Saftdurch ein Tuch. Läutere dann aus 1 Liter Saft 1 Kilo Zucker iuVt Liter Wasser, koche ihn zum Faden, gieße den Sast dazu nndlasse es etwa eine Viertelstunde lang kochen, während dessen manden Schaum fleißig und schnell abnimmt und möglichst von oben,daß man nicht in die Gelee hineinfahre. Mache nuu die Probe,und wenn der Tropfen steht, so fülle man die Gelee ein, welcheaber meistens erst in einigen Tagen ganz fest wird. FünfzehnAepfel Pflegen 1 Liter Saft zu geben.
217. Aepfet-Getee mit Mein. Man nehme achtzehnAepfel und schneide sie mit Schale und Kernhaus iu Scheibeu,bringe sie mit soviel Wasser, daß sie bedeckt sind, aufs Fcuer undkoche sie weich. Füge dann ^/,g Liter weißen Wein und den Safteiner halben Citrone hinzu, presse es leicht durch ein Haarsieb undlasse es über Nacht stehen, gebe nun zu ^/g Liter Saft ^ KiloZucker und koche es zu Gelee.
218. AepfetGetee mit Citrone. Man schneide gutabgewischte, schöne, gesnnde und möglichst frische Aepfel — Bors-dorfer oder Reinetten — in Viertel und bringe sie mit so vielkaltem Wasser, daß es mit den Aepseln gleich steht, in einer breitenirdenen Casserole zu Feuer, koche sie. weich und lasse sie bis den