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nicht mehr hält, sowie das Fläschcheu geöffnet ist. Beim Kochenmuß man sich sehr in Acht nehmen, daß kein Wasser in die Fläschchenkomme. — Ebenso von Himbeeren und Johannisbeeren.
262. Grdtreer-Gsstg. Man fülle eine große Flasche znmdritten Theil mit Erdbeeren, womöglich Walderdbeeren und dannvoll mit Weinessig, lasse es drei Wochen lang an der Sonne stehenund seihe den Essig ab. Läutere auf 1 Liter davon Kilo Zucker,koche den Essig eben damit auf und schäume gut ab. — Ebenso vouHimbeereu und Weichseln, welch' letztere man mit den Kernenini Mörser stößt nnd übrigens wie oben verfährt.
263. Gnzian-Mein. Man setze 15 Gramm Enzian^Wurzeln mit 30 Gramm Branntwein an und lasse es einige Tagestehen, wonach man eine Flasche Rothwein hinzufügt und das Ganzenach acht Tagen filtrirt. — Gilt als sehr gesund. — Schweiz.
264. Frnchtsaft (Dreisaft nnd Viersaft). Mau
presse rothe Johannisbeeren, Himbeeren und saure Kirschen aus,uehme von jedem Kilo Saft, bringe ihn zu Feuer und gebe1/2 Kilo gnten Melis — keine Raffinade — in kleinen Stückchenhinein, koche ihn uuter fortwährendem Abschäumen, bis er klar ge-worden und etwa ein Viertel eingekocht ist und lasse ihn über Nachtstehen, ehe man ihn einfüllt.
Um Biersaft zu bereiten, füge man dem Obigen noch V- KiloStachelbeeren und 150 Gramm Zncker bei.
265. Feinster Frnchtsaft ans nier Früchten.
Man nehme drei Theile Himbeeren, einen Theil recht reife Weichsel»,einen Theil rothe Johannisbeeren und einen Theil Walderdbeerenuud zerdrücke sie. Reibe sie mit der Hand durch ein feines Siebund stelle diesen Saft in einem Porzellangefäß vierundzwanzigStunden lang auf Eis oder doch an einen kalten Ort, wonach ergeronnen feiu wird. Nuu spanne man ein sehr reines, geruchloses,in kaltem Wasser ausgewaschenes uud wieder gut ausgeruugenesTuch zwifcheu vier Stuhlbeineu aus, stelle eiu Porzellangesäß dar-