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259. Gitronen-Saft znnr Thee. Man reibe dieSchale von fünf Citronen an V2 Kilo Zucker ab, stoße ihn feinund vermenge ihn mit dem Safte der Citrone, Koche dies amfolgenden Tage drei Mal auf, schäume es ab, lasse erkalten nndgieße es in ein Glas, wo es dick werden nnd sich verzuckern muß.— Russisch.
260. Vitrsnen-Syrnp (^ro äi keärv) Man presseaus recht saftigen, dünnschaligen Citronen den Saft uud entferne dieKerne, nehme auf ^'z Kilo Saft 2/4 Kilo Zucker und koche es ineiner irdenen Cafserole zu einer röthlich-brauuen, syrupartigenMasse, lasse es erkalten, fülle es iu einen irdenen Topf und deckees zu, wo es sich dauu lange hält. Beim Gebrauch uimmt manmit einem Holzlöffel so viel wie ein bis zwei Eßlöffel in ein Wasser-glas, rühre es mit ein wenig frischem Wasser an, bis es sich aus-löst uud fülle das Glas nun vollends mit Wasser. Es ist ein über-aus beliebtes, erfrischendes und gesundes Getränk.
261. Grdi?eer-Saf't. Man nehme zu diesem vortrefflichenSafte, bei welchem sich der vollkommen reine Geschmack der Fruchterhält, völlig reife Walderdbeeren uud suche jede schlechte odersaulige Beere sorgfältig heraus. Daun knüpfe man eine nicht zndichte Serviette mit den Ecken an die Füße eines umgedrehtenStuhls und stelle unter die Serviette ein Porzellangefäß. Nunwiege man die Beeren, stoße oder reibe die gleiche Menge Zuckerganz fein und lege immer eine Lage Beeren und eine Lage Zuckeriu die Serviette, bis Beides zu Ende ist und lasse es so vieruud-zwanzig Stunden lang stehen, ohne die Beeren im mindesten zudrücken, wonach man den durchgelaufenen Saft in kleine, fehrreine uud trockene Fläschchen füllt, diese nebeneinander, mit Heudazwischen, in eine Cafserole stellt, so viel kaltes Wasser in dieselbegießt, daß es bis an den Hals der Fläschchen reicht und die Cafse-role jetzt zu Feuer bringt. Hat alsdann das Wasser einige Malaufgekocht, so setze man die Cafserole ab, lasse die Fläschchen darinerkalten, pfropfe sie vorsichtig zu und versiegele sie. Der Saft mußdicht an den Pfropfen gehen, damit ja keine Luft im Fläfchcheubleibe und sie müssen klein genommen werden, weil der Säst sich