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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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im Mörser, thue sie mit den Aprikosen, ^ Kilo Zucker, acht Ge-würznelken, etwas Zimmet uud 1 Liter Franzbranntwein in Stein-krüge, verschließe sie gut und lasse es drei Wochen lang stehen,während dessen man es öfters schüttelt. Nach dieser Zeit gießt mauden Liqnenr durch einen Filtrirbeutel uud füllt ihn auf Flascheu.Ebenso von Pfirsichen.

256. Dertreritxen-Sttft. Man quetsche die Beeren miteinem hölzernen Löffel, jedoch nicht zu stark, damit die Kerne, welcheeinen unangenehmen bitteren Geschmack haben, nicht entzwei gehen,koche sie und gebe sie durch eiu Tuch, das mau eigens zu diesemGebrauche halten muß, .weil die Farbe nie wieder ausgeht. Dannnehme man zu dem Safte die gleiche Menge Zucker, lasse ihn damitkochen, bis er ganz klar ist und bewahre ihn in Flaschen. Er hältsich drei bis vier Jahre lang, ist ein Ersatz für Citronenfäure,besonders zu Puufch, bei dem Viele den Citronensaft nicht vertragenund giebt, mit Wasser vermischt, ein angenehmes Getränk.

257. Ksrt»eritzen-Syrup. Man sammle die Beerennach der ersten Reife, beere sie ab, zerdrücke sie, lasse sie mit Wassereinmal überkochen und presse sie aus. Dann läutere man aufi/z Kilo Saft 1^/z Kilo Zucker, koche ihn zum Faden, gieße denSaft dazu und wenn er einmal aufgekocht hat, so schäume man ihnsehr rein ab und fülle ihn erkaltet in Flaschen, wo er dann mitWasser vermischt eine sehr gute, kühlende, erquickende Limonadeliefert.

258. Kro'Mtreer-Srtft. Mau stelle die gut reifen Beerenin einem irdenen Topfe in deu Keller und binde sie zu, lasse siestehen, bis sie sich auswerseu und presse sie dann fest aus. Kocheden Saft andern Tags mit 750 Gramm Zucker auf 1 Liter Saft,dem Safte einer Citrone und einigen Gewürznelken, bis allerSchaum abgenommen ist uud fülle ihn uach etwa einer halbenStunde in Flaschen, gieße auf jede Flasche einen Theelöffel vollRum, verschließe sie sest mit neuen Pfropfen, versiegele sie gut undbenutze den Saft wie H im beer-S ast.