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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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sie in Scheiben und entferne das Kernhaus, schäle sie aber nicht,lege sie in die Einmachcasservle, bedecke sie mit Wasser, lasse sieweichkochen, aber ja nicht verkochen und den Saft auf einem Haar-sieb ablaufen, wobei mau aber die Quitten durchaus nicht drückendarf. Dann nehme man die gleiche Menge Quitten wie vorherund behandle sie auch so, nur daß man zum Abkochen statt Wasserden Saft von den ersten Quitten uimmt und wenn diese zweitenQuitten nun auch weich gekocht sind und der Sast durchgelaufen ist,so wiegt man diesen letzteren, fügt das gleiche Gewicht an Zucker inkleinen Stücken hinzu und kocht ihn so lange, bis bei der Bewegungdes Kochens der Wall über sich selbst stürzt. Der Cotignae istnun fertig und mau gießt ihn in kleine Gläser oder in kleinehölzerne Formen, allerlei Fignren bildend, die so berühmten ,,?g.iuscls OotiZnao."

248. Reineclauden-Gelee» Man bringe eine gutePortion recht reifer Reineclauden auf gelindes Feuer, so daß derSaft langsam ausziehe, den man dann klar abgießt und mit vorhergeläutertem Zucker ^/g Kilo für Kilo Saft zu Gelee kocht.

249. Stachelbeer-Gelee. Mau fülle einen Topf vonSteingut mit reifen Stachelbeeren und binde ihn mit Papier zu,setze ihn in kochendes Wasser, lasse sie so lange kochen, bis die Beerenganz weich sind und gieße sie durch ein Sieb. Läutere nun aufVs Liter Sast Vs Kilo feinsten Zucker, gebe den Fruchtsaft dazuund koche ihn so lange, bis er gelirt.

^50. Tomaten-Gslee. Man koche die recht reifen, abernoch nicht weichen, abgewaschenen Früchte in wenig Wasser voll-ständig weich, wobei man sie zu Brei rührt, dann durch einenleinenen Beutel preßt, den Saft einige Stunden ruhen läßt undhierauf von dem Bodensatz abgießt, mit dem gleichen Gewicht anZncker vermischt und über gelindem Feuer zu Gelee kocht.

251. Mau uehme die Beeren, wenn

sie ihr schönes frisches Roth erhalten haben und noch in vollem