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zu Zeit ein halbes Glas Wasser zugießt, um den Zucker zu klärenund ihn besser abschäumen zu können, gebe, sobald er abgeschäumtist, die Citronenschale hinein, welche man ein wenig mitkochen läßtund gieße dann, wenn der Zucker sich am Rande des Schaum-löffels in Perlchen ansetzt, den mit dem Citronensaft ver-mischten Johannisbeersaft dazu, lasse einige Mal aufkochen, fülledie Gelee in die Gläser uud vertheile die Citronenschale gleich-mäßig darin.
23b. Schwarze Icrhnnnislreer-Gelee. Wie „Jo-hannisbeer-Gelee", Nr. 232, aber nur von den schwarzenBeeren, nur fünf Minuten lang gekocht und meistens nur alsHeilmittel bei Husten und Halsleiden gebraucht, wo sie aus-gezeichnet wirkt. Mann verrührt einen Eßlöffel davon mit 1/4 Literkochendem Wasser und trinkt davon den Tag über, stets warm, imGanzen etwa V2 Liter für den Tag.
236. Geränderte Johnnnisveer - Gelee, zumStürzen. Man gieße in ein passendes gläsernes Gefäß weißeJohannisbeer-Gelee, daumenbreit etwa, und wenn sie ganz steif ge-worden ist, ebenfalls daumenbreit, rothe Johannisbeer-Gelee undfahre so abwechselnd fort, bis das Gesäß vollständig gefüllt istweil sonst die Gelee beim Stürzen leicht auseinander fällt.
237. Dentfch-Kcrifer-Gelee. Man fülle ein Gefäß, wievorstehend angegeben, zu einem Drittel mit schwarzer, zu einemDrittel mit weißer und zu einem Drittel mit rother Johannisbeer-Gelee, stürze beim Gebrauche und umlege sie mit frischen Lorbeer-blättern.
238. Kirschen-Gelee. Man zupfe schöne reife Sauer-kirschen von edler Sorte, oder halb Sauer-, halb Süßkirschen, vonden Stielen und stoße sie sammt den Kernen in einem Mörser,presse den Saft durch ein Tuch und stelle ihn zugedeckt in einemirdenen Geschirr über Nacht an einen kühlen Ort. Andern Tagesgieße man ihn vorsichtig ab, damit alles Trübe und Unreine zurück-