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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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und stets feucht halten, weil sonst die Blasen leicht reißen undauch muß man bisweilen nachsehen, ob das Wasser nicht zu sehreinkocht und dann heißes nachgießen. Den Zucker nimmt man nachGeschmack, je nachdem man das Süße liebt, etwa 125 Gramm fürein Literglas.

212. Obst in Gläsern, ohne Zucker. Man wähledazu recht schönes, vollkommen reifes, aber doch noch festes uudtrockenes Steinobst, entferne Stiele und Steine, lege es in Einmach-gläser nnd stoße diese beim Einfüllen mehrmals anf ein zusammen-gelegtes Tuch, damit die Früchte sich setzen, und wenn die Gläserganz voll sind, so binde man sie zuerst mit Leinwand ganz fest zuund darüber noch mit Schweins- oder Nindsblase und stelle sie hier-auf in einen Kessel, der etwas höher als die Gläser ist. Fülle denRaum zwischen und um dieselben sorgfältig mit Hen und gießekaltes Wasser bis zur halben Höhe der Gläser ein, bringe nun denKessel auf starkes Feuer, decke ihu zu und lasse ihn, wenn dasWasser zu kocheu beginnt, hernach fünfundzwanzig Minuten auf demFeuer stehen. Sobald beim Kochen der Dampf zu stark wird, soentferne mau den Deckel, thue ihn beim Absetzen des Kessels aberwieder darauf und lasse die Gläser im Wasser erkalten, wonach mansie herausnimmt, abtrocknet nnd an einem kühlen, trockenen Ort be-wahrt. Sie halten sich vortrefflich und sind zu Kuchen uud Compotssehr gut. Zu letzteren gießt man den Saft ab, vermischt ihn mitdeni nöthigen Zucker und etwas Wasser, läßt ihn heiß werden undgießt ihn über die Früchte, welche selbst nicht gekocht werden dürfen.Zn Kncheu gebraucht man sie gerade wie frische Früchte. Kirschen,Pflaumen und Mirabellen können nach Belieben auch mit denSteinen eingelegt werden.

213. Trockene Früchte. Man nehme hierzu von denin Zuck er eingemachten Früchten, Aprikosen, Pfirsiche, Reine-clauden und dergleichen, lege sie anf ein Sieb zum völligen Ab-tropfen uud bestreue eine Glasscheibe mittelst eines Siebchens starkmit gesiebtem Zucker, thue die Früchte darauf, besiebe sie mit Zuckerund stelle sie an die Sonne oder an einen mäßig warmen Ort,jedoch nicht unmittelbar an den Ofen. Wenn die Früchte dann oben