heiß in die Gläser. Ist der Rhabarber weder gebleicht noch ge-trieben, so müssen die Stiele geschält werden.
174. Rhabrrrtrer-Wtarmelado. Man zerschneide 1 KiloRhabarber in 2 Centimeter lange Stückchen, füge 1 Kilo Zuckerhinzu und lasse es unter gelindem Erwärmen über dem Feuerstehen, bis sich ausreichend Saft gebildet hat, wvuach man es, ansgutem Feuer, unter beständigem Rühren zwanzig Minuten langkocht und warm in die Gläser füllt.
175. Rhnbl5rt»er in Mythen. Man schneide die ge-schälten Stiele in so kleine Stückchen, daß sie bequem in den Flaschen-hals einer gewöhnlichen Weinflasche gehen, sülle sie in solche Flaschen,die natürlich sehr rein uud trocken sein müssen und pfropfe sie gutzu. Bringe sie dann, zwischen Hen gestellt, mit kaltem Wasser aufsFeuer, lasse sie bei gelindem Feuer, damit sie sich nur nach undnach erhitzen, fünfzehn Minuten laug kochen und im Wasser erkaltenuud bewahre sie an einem kühlen trockenen Orte, wo dies angenehmegesunde Eingemachte sich vortrefflich hält und wie frischer Rhabarberbenutzt wird. Namentlich giebt er, mit Zucker uud nach Beliebenetwas Citronensaft dick eingekocht, einen sehr guten Compot.
176. Uotho Rütren. Man koche juuge, rothe Rüben inWasser weich, schäle sie, lege sie in kaltes Wasser und schneidesie in 4 Centimeter lange Streifen, wie man Kohlrabi schneidet,jedoch nicht zu dünn, damit sie nicht leicht verkochen. Läutere dannans i/z Kilo rothe Rüben ^4 Kilo Zucker, lasse sie darin aufkochenuud, mit Papier bedeckt, zwei Tage lang stehen, gebe sie auf einSieb, koche den Saft dicklich ein und gieße ihn lauwarm über dierothe Rüben, wiederhole dies noch einmal und fülle, erkaltet, ein. —Ebenso Mohren.
177. - Csnsttüre. Mcm pflücke bei trockenem,sonnigeni Wetter, am besten, wenn es Tags vorher geregnet hat,von ächten, in vollster Blüthe stehenden Centisolien-Rosen die Blumen-blätter ab, schneide an jedem Blättchen das weißliche, dickere Endeweg und lege sie ganz lose übereinander in ein vorher gewogenes