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bindet. Anfangs schwimmen die Früchte, senken sich aber späterund sind dann zum Genusse fertig. — Ebensv von allem feinenSteino bst.
171. Reineclauden in Gsstg. Man nehme schöne,noch ziemlich harte Früchte, reibe sie mit einem weichen Tuche abund steche in der Nähe des Stiels, den man ein wenig beschnittenhat, einige Mal mit einer Nadel hinein, bringe für 2 Kilo Reine-clauden 2/z Liter Weinessig mit ^ Kilo Zucker zu Feuer, schäumesorgfältig ab und gebe, sobald Essig und Zucker ganz klar sind,etwas in Stückchen gebrochenen Zimmet dazu und wenn es sünsMinuten lang zusammen gekocht hat, die Früchte hinein, welche maneinmal darin aufkochen läßt und in eine Terrine legt, den dick ein-gekochten Essig erkaltet darüber gießt und so bis zum dritten Tagestehen läßt, wo man dann den Essig wieder abgießt, aufkocht underkaltet über die Reineclauden giebt und wiederholt dies noch amfünften und am achten Tage, läßt aber bei diesem letzten Mal dieReineclauden rasch einmal mit aufkochen, legt sie in die Gläser undfüllt den erkalteten Essig darauf.
172. Reineotauden-Marmelade. Man überbrüherecht reife Reineclauden mit kochendem Wasser, lasse es gut ablaufen,ziehe die Schale der Früchte ab und treibe sie durch ein Sieb.Läutere dann auf Vs Kilo Reineclauden V4 Kilo Zucker, gebe diedurchgetriebene Masse nebst einem Stück, zu kleinen Würfeln ge-schnittenem, eingemachtem Ingwer, der aber auch weg bleiben kann,hinein und koche sie zu Marmelade.
173. Rhabarber. Man wasche die Blattstiele von ge-triebenem oder gebleichtem Rhabarber und schneide sie in 6 Eenti-meter lange Stückchen, nehme auf ^/z Kilo davon 375 Gramm ge-siebten Zucker, thue es lagenweise in eine Schüssel uud stelle es zu-gedeckt bis zum andern Tage hin. Gieße nun den Saft, der sichgebildet hat, rein ab, bringe ihn zum Kochen und schäume ab, kocheden Rhabarber zehn Minuten lang darin, hebe ihn mit dem Schaum-löffel heraus, lasse den Saft zu dickem Syrup einkochen nnd gebeihn über den Rhabarber, schwenke ihn damit herum und fülle ihn