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167. Guitten-Krödchen. Me „Aprikosen-Brödchen",Nr. 25.
168. Reineclauden. Wie „Aprikosen", Nr. 18, erstesRecept, dvch bleiben sie ganz und werden nicht entsteint, sondernan den Stielen, die beim Pflücken daran bleiben müssen, nur einwenig beschnitten. Auch nimmt man aus ^/z Kilo Früchte uur 375Gramm Zucker uud kocht sie nur vier mal auf.
169. Reineclauden in Uum. Man nehme sie reif,aber doch noch fest, lege sie, nachdem man die Stiele etwas be-schnitten hat, in ein starkes Glas mit umgebogenem Rand, welchesetwa 2 Liter hält, streue ^ Kilo gestoßenen Zucker oben darüberund fülle das Glas mit Rum. Binde es mit Blase gut zu, stechein diese mit einer Nadel einige Löcher und bringe das Glas nun,in kaltem Wasser mit Heu umgeben, zu Feuer, lasse es eine Viertel-stunde lang kochen und im Wasser erkalten.
Bei Herren-Frühstücken giebt man diese sehr guten Früchtegern in kleinen Henkelgläsern, in jedem Glase ein paar Früchtemit vielem Saft, der ein angenehmer Liqueur ist uud auch sind sierecht passend und beliebt in einer Schale, ebenfalls mit viel Saftdabei, zu kräftigem Pudding, Brodpudding, Plumpuddiug u. f. w.servirt.
170. Reineclauden in Cognac. Man wische reife,aber noch feste Reineclauden, deren Stiele man ein wenig beschnittenhat, mit einem leinenen Tuche gut ab, nehme auf Vs Kilo Früchteauch Vs Kilo Zucker und koche ihn mit ganz wenig Wasser, bis erPerlen wirft, während dessen man ihn fleißig abschäumt. Gebe dieFrüchte nun hinein, lasse sie aber nur zwei bis drei Miuuteu ausdem Feuer, setze sie daun rasch ab und schwenke sie einige Mal,damit der Saft darüber fließe; thue sie in eine Porzellanschale undstelle sie, mit weißem Papier zugedeckt, zwei bis drei Tage laugan einen kühlen Ort. Gieße dann den Saft ab, koche ihn sehr dickein und gieße ihn heiß über die Früchte, lege sie völlig erkaltet indie Gläser, lasse aber einen 4 Centimeter leeren Raum, denman mit feinstem Cognac füllt nnd die Gläser mit Blase zu-