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gekochten Saft, etwas abgekühlt, darüber. Beim Einlegen derQuitten kann man Stückchen Zimmet und oftindischen Ingwer miteinlegen, doch ziehe ich das reine Aroma der Quitten vor.
156. (Hnitten in Gläsern- Man suche die Quittenfrisch vom Baum zu erhalten, schneide sie in zwei Theile uud putzesie recht rein, koche sie zehn Minuten lang in Wasser und lege siein kaltes Wasser. Läutere dann für zwanzig Quitten 1 bis 1^/z KiloZucker, je nachdem die Früchte groß sind, thue sie hinein nnd lassesie vierundzwanzig Stunden lang darin stehen, gieße den Zucker ab,koche ihn und gieße ihn wieder über die Früchte, die abermals vier-undzwanzig Stunden darin stehen bleiben und so noch einmal.Nun lege man die Quitten in Gläser, koche den Zucker auf dreiViertel ein, gebe ihn über die Quitten und binde die Gläser mitSchweinsblase zu, stelle sie, mit Heu dazwischen, in Wasser auf'sFeuer, bis das Wasser zu sieden beginnt, setze ab und lasse dieGläser im Wasser erkalten.
157. (Quitten in Töpfen. Man schäle die Quitten,schneide sie, nachdem die Kernhäuser entfernt worden, je nach Größe,in vier oder acht Schnitze und lege sie, niit gestoßenem Zucker festeingedrückt, in irdene Töpfe, thue die Deckel darauf und verklebeden Rand mit gewöhnlichem Brodteig, stelle die Töpfe, zugleich mitdem Schwarzbrod, in einen Backofen und nehme sie mit diesemauch heraus. Auf Vs Kilo Quitteu nimmt man bis höchstensV4 Kilo Zucker, von dem man unten in den Topf dann zwischen jezwei Lagen Früchte und oben darüber eine Schicht giebt. Sie haltensich, an einem trockenen, kühlen Orte bewahrt, Jahr und Tag,jedoch wenn der Topf einmal geöffnet worden, nur noch etwavierzehn Tage, wonach man sich also, wegen Größe der Töpse, znrichten hat.
158. Unitten in Gognao. Man schäle Birnqnitten,entferne das Kerngehäuse, schneide sie in acht Theile und thue sie inkaltes Wasser. Lasse nun srisches Wasser zum Kochen kommen undkoche die Quitten darin, bis man sie durchstechen kann, weich aberdürfen sie nicht werden. Nehme sie mit dem Schaumlöffel heraus,