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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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Safte ganz weich kocht und durch einen seinen Seiher giebt, eheman sie mit den Preißelbeeren vermischt.

138. MfLanmen. Man schäle recht reife Pflaumen undschneide sie an der Seite soviel aus, daß die Steine herausgeuommenwerden können, läutere dann zu jedem ^/z Kilo Pflaumen, 375 GrammZucker und gebe sie nebst der Schale einer Citrone, 30 GrammSuccade und ebenso viel eandirte Pomeranzenschale, alles klein ge-schnitten hinein, schäume, sowie sie zu kochen beginnen, sehr sorgsamab und wenn sie eine Zeit lang gekocht haben, so lege man siemit einem Löffel vorsichtig in eine Terrine, lasse sie bis denandern Tag stehen, und koche sie dann noch einmal uud etwasstärker.

139. Pflaumen in Arrac. Man bringe 2 Kilo aus-gesteinte, recht reife Pflaumen mit 1 Liter Wasser zu Feuer uudthue sie, wenn sie zu kochen beginnen, mit dem Schaumlöffel aufeinen Seiher und wenn sie vollkommen abgetropft sind, in eineTerrine. Gebe zu dem zurückgebliebenen Wasser 1^/z Kilo Zucker,läutere uud koche ihn zum Faden, gieße ihn über die Früchte undlasse sie so über Nacht stehen. Audern Tages koche man sie mitdem Safte aus, nehme sie dann heraus uud wenn hernach der Saftnoch etwas eingekocht ist, so wird er über die Pflaumen gegossenund man füllt sie erkaltet in die Gläser und soviel Arrac darüber,daß das Ganze bedeckt ist.

140. Uflanmen in Honig auf rufftsÄse Art.

Man reibe recht reife Pflaumeu mit einen? weichen Tuche gut ab,steiue sie aus und fülle sie in ein sehr reines Fäßchen, indem manhin und wieder etwas Zimmet und einige Gewürznelken, beides ge-stoßen, dazwischen streuet, gieße soviel geklärten, stark eingekochten,unverfälschten Honig darüber, als irgend hinein geht, schlage denDeckel möglichst sest auf und wälze das Fäßchen hin und her. Legees in den Keller, drehe es täglich nm und lasse es einige Monateuueröffnet stehen, wonach man diese äußerst wohlschmeckendenPflaumen dann in Gebranch nehmen kann.

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