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Zucker, 5 Gramm Ingwer, 2^/z Gramm Pfeffer und eine kleineMesserspitze Cayeuuepseffer — und stelle sie zugedeckt zur Seite. Amandern Tage gieße man den Saft ab, bringe ihn zu Feuer uud koche,wenn er aufgewallt hat, die Früchte eiuige Minuten lang darin,thue sie in die Gläser, lasse den Saft zur großen Perle einkochenund gieße ihn, erkaltet, über die Melonen.
104. Unreife Melonen. Man schneide ausgewachsene,jedoch noch nicht reife Melonen, nachdem sie geschält und gereinigtworden, in längliche Stücke, blanchire sie in Wasser, worin man einwenig Alaun gethan hat und lasse sie, wenn sie weich genug siud,in kaltem Wasser erkalten. Lege sie dann in eine Terrine und gießedünnen, geläuterten Zucker — 1/2 Kilo Zucker, V2 Kilo Meloueu —darüber. Andern Tages und ebenso den dritten Tag koche man denZucker immer ein wenig stärker und jedes Mal die Melonen einmaldarin auf und ebenso am vierten Tage, nachdem man den Zucker zurkleinen Perle gekocht hat, und am fünften Tage koche man den Zuckerzur großen Perle, lasse die Melonen einige Mal gelinde darin auf-kochen, schäume sie ab uud sülle sie ein.
105. Melonen in Küchjen. Mau entkerne die halbirtenMelonen, schneide sie in 3 Centimeter breite und 6 Centimeter langeStreifen und schäle sie, thue sie in die Büchsen und verfahre übrigenswie bei den Aprikosen Nr. 23, nur daß man sie eine halbe Stundelang kochen läßt.
106. Melonenlrhale. Man schäle die Melonenschale ganzfein uud schneide sie in längliche Stückchen, koche ans ^/g Kilo davonVt Kilo Zucker in V2 Liter Essig, gebe, wenn dies abgeschäumt ist,die Melonenschale nebst etwas Zimmet, Gewürznelken und einemTheelöffel voll weißen Pfefferkörnern hinein und lafse sie beinaheweich kochen. — Zu feinen Braten.
107. WlirabeUen. Man lasse reife, doch nicht zn reife Mira-bellen in Wasser kochend heiß werden, aber ja nicht kochen und legesie dann in srisches Wasser; hierauf zum Abtropfeu uud Erkalten aufein Sieb, danach iu eine Terrine und übergieße sie mit dünnem