ganz mit Zucker, lasse die Büchsen verlöthen nnd fünfzehn Minutenlang von da an, wo das Wasser zn kochen beginnt, im Wasserkochen.
54. Grdbeer-Wlarmetade. Man streiche recht reifeWalderdbeeren durch ein sehr feines Haarsieb, so daß die kleinenKernchen zurückbleiben und nehme aus 1 Liter Erdbeermasse V» KiloZucker, den mau zur Perle kocht und zuerst nur den vierten Theilder Erdbeeren hineingibt, und so wie dies aufkocht, wird wiederein Viertel der Früchte dazu gethan uud so fort, bis alles dariu ist.Die kochende Masse muß dabei immer mit einem silbernen Löffelvon Grund aus bewegt und gehoben uud auch von oben, am Randeder Casserole, abgenommen und nach unten eingerührt werden, bisdie Marmelade dick vom Löffel fällt.
55. Feigen. Man koche reife aber noch feste Feigen einehalbe Stunde laug im Wasser und gebe dann ans 3 Liter derselbeneinen Eßlöffel Salz, nehme sie gleich vom Feuer, decke sie zu, lassesie in Wasser erkalten und hierauf rein ablaufen, durchsteche sie nnteinem Messer und wiege sie. Läutere nun auf je V, Kilo Feigen'/, Kilo Zucker, füge den beim Durchstechen der Früchte abgelaufenenSaft hinzu, gebe die Feigen hinein und koche sie eine halbe Stundelang, worauf mau sie zum Ablaufen auf ein Sieb legt, den Saftdick einkocht und erkaltet über die Früchte gießt. Nach acht Tagenwird dann der Saft abgegossen, zum Kochen gebracht und man läßtdie Feigen dann auskochen.
56. SüHe Gurken. Mau muß dazu gauz gelbe, große,jedoch noch feste Gurken nehmen, welche man schält, spaltet nnd dasKernhaus herausnimmt, die Gurken daun der Quere nach in 5 bis6 Ceutimeter lange Stücke theilt, diese in feine längliche Streifchenschneidet, in der Art wie Kohlrabi geschnitten wird und sie wiegt.Für jedes >/, Kilo Gurken bringe man jetzt V, Liter Essig zu Feuer,thue wenn er kocht die Gurken hinein, lasse sie, während man siebisweilen mit dem Schaumlöffel bewegt, zum Kochen kommen undeiu paar kräftige Walle thuu und gebe sie zum Abtropfen auf einenSeiher. Nun nehme man auf jedes V» Kilo Gurken ^/x Kilo Zucker