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sie während des Kochens sorgfältig ab und lasse den Saft dicklicheinkochen, lege sie dann mit dem Schaumlöffel in die dazubestimmten Gläser und gieße den Saft darüber.
46. Dörlitzen-Wl armelade. Man übergieße die gutreifen Dörlitzen mit kochendem Wasser, zerdrücke sie mit einemLöffel und treibe sie dnrch einen Seiher. Koche dann das im Seiherzurückgebliebene mit dem zum Läutern des Zuckers erforderlichenWasser auf, seihe dieses durch, läutere auch für Kilo Früchte2/s Kilo Zucker darin und koche ihn zum Faden, gebe die hindurch-getriebene Masse hinein und lasse sie langsam dick einkochen.
47. Dultsrhatza (Rumänische Confitüre). Diese be-liebte Fruchteonserve wird von verschiedenem Obste hergestellt, amgebräuchlichsten aber sind Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeerennnd vorzüglich Weichseln (saure Kirschen), diese natürlich entsteint.Man nimmt auf je V» Kilo Frucht V» Kilo besten Zucker, der iuwenig Wasser aufgelöst und abgeschäumt wird und so lange kochenmuß, bis er Fäden zieht, welches man erprobt, indem man Zeige-finger und Daumen in kaltes Wasser taucht, damit schnell in denZucker tupft und uun versucht, die anhaftende Masse zwischen denFingern auseinander zu ziehen. Bilden sich dabei nun feine Fäden,gleich gesponnenem Glase, so ist der richtige Grad erreicht, doch trageman Sorge, daß das Feuer nicht zu stark sei, deun ein Augenblickkann oft den Zucker bräunen und verderben, denn er muß voll-kommen weiß bleiben. Jetzt gibt man die Früchte hinein, läßt sieeinige Mal darin aufkochen und nimmt sie mit dem Schaumlöffelheraus, kocht den Saft dicklich ein, thut die. Früchte wieder dazuund schwenkt die Casserole langsam, bis das Obst, erkaltend, sichmit dem Safte füllt und annähernd seine frühere Gestalt wiedergewinnt. Beim Entsteinen der Kirschen, welches am besten mit einerStahlfeder geschieht, deren Spitze man in den Halter steckt, achteman darauf, daß das Fleisch möglichst wenig zerrissen werde undempfiehlt es sich, probeweise ein wenig von der Confitüre erkaltenzu lassen; dieselbe darf nicht geleeartig fest, sondern muß dickseimigsein. Ganz ausgezeichnet ist eine Dultschatza von ausgekerntenJohannisbeeren, namentlich Kirsch-Johannisbeeren uud manbedient sich dazu einer kleinen zugespitzten Feder.
L. von Pröpper, Das Einmachen der Arilchte.
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