darin gerührt werden darf. Hernach lasse man sie etwas stärkerkochen und wenn sie ansangen zu sinken und kein Schaum mehrvorhanden ist, so gießt man sie behutsam aus uud füllt sie, abgekühlt,in die Gläser.
Es ist dies eine sehr gute, aber wie es scheint, weniger bekannteConfitüre, welche von manchen den Himbeeren vorgezogen wird.Auch zieht man jetzt häufig Brombeeren in den Gärte», namentlichdie großen amerikanischen Sorten, mehr als zwei Mal so groß wiedie wilde Brombeere.
42. Kro»nbeer-Mar»nelade cruf engtisctie Art(Mackberry-Wlarmetade). Man vermische je V» Kilo rechtreife Früchte mit ^ Kilo brauuem Farinzncker und koche sie unterfleißigem Umrühren eine Stunde lang.
In England giebt man diese Marmelade, auf Brod gestrichen,hauptsächlich deu Kindern, da man sie sür sehr gesnnd hält.
43. Aertreritzen. Sie müssen recht reif sein und schoneinen Frost bekommen haben nnd man macht die ganzen Träubchenein, nimmt von der Seite die Kerne aus deu Beeren und legt dieTräubchen immer gleich in frisches Wasser bis alle ausgekernt sindnnd man sie nun, auf einem Tuche ausgebreitet, abtrocknen läßt.Auf 1 Kito Beeren läutert man dann 1 Kilo Zucker und kochtihn zu einem dicken, klaren Syrup, gibt die Beeren hinein und läßtsie, unter fleißigem Abschäumen, eine Weile kochen, wobei man dieCasserole öfters schüttelt, da mau die Beeren nicht nmrühreu dars.
Auf andere Art, roh eingemacht, pflücke man die Beeren abund nehme die Kernchen heraus, uehme so viel gestoßenen Zuckerals Früchte und lege diese, abwechselnd mit dem Zucker in ein Glas,beschwere sie mit einem Schiefer und Stein und so wird es in sichgut. — Aus Klosterküche.
44. Citronen. Wie „Apfelsinen" Nr. 8, erstes Recept,und „Apfelsinen" Nr. 9.
45 Dörlitzen (Cornetiuskirschen)« Mau läuteresür 1 Kilo Dörlitzen Kilo Zucker, gebe die Früchte hiueiu, schäume