zum Abtrocknen, einige Stunden lang, zwischen zwei mehrfach zu-sammengefaltete Servietten, wiege sie und thue sie iu ein Glas.Koche dann auf ein Vs Kilo Apfelsinen, in ^/z Liter von dem Wasser,worin sie gekocht worden, ^/s Kilo Zucker auf, lasse es abkühlen undübergieße die Apfelsinen damit, gieße es folgenden Tages ab, kochees wieder auf, füge Vs Kilo Zucker hinzu und gebe es erkaltet überdie Früchte. Wiederhole es am dritten Tage, indem man abermals2/z Kilo Zucker beifügt und gieße den Saft, diesmal warm, jedochnicht heiß, auf die Apfelsinen. — Ebenso von „Citronen".
10. Apfelsinen mit der Srhale. Man wiege rechtfeste, feinschalige Apfelsinen, reibe sie mit einem weichen Tuche ab,schneide sie auf einem Brette mit scharfem Messer in fingerdickeScheiben und entserne die Kerne. Läutere nnn auf Vs KiloApfelsinen ^2 Kilo Zucker, koche ihn zum Faden und lasse dieApfelsinen so lange darin kochen, bis die Schale weich ist. Nehmedann die Scheiben vorsichtig heraus, lege sie nach dem Erkalten indie Gläser, koche den Saft zu einem dicken Syrnp uud gebe ihnabgekühlt über die Früchte, gieße ihn nach einigen Tagen ab, kocheihn auf und etwas ein und fülle ihn über die Scheiben.
11. Apfelsinen mit Citronen. Man nehme vonbeiden Früchten die gleiche Menge, schäle die Citronen und kochederen Schale in Wasser drei Mal ab, um das Bittere auszuziehen,schabe alles Weiße von den Citronen, schneide sie in Viertel undmache die Kerne heraus. Die Apfelsinen werden ebenfalls geschält,in Viertel gebrochen und die Kerne entfernt; die Schale wird nichtbenutzt. Für 1 Kilo Früchte läutere man nun 1 Kilo Zucker, gebedie Früchte uebft ihrem abgelaufenen Safte und der abgekochtenCitronenschale hinein uud lasse es zusammen kochen, bis der Zuckerdick wird, wonach man es abkühlen läßt und einfüllt. Sollte derZucker nach einigen Tagen dünn geworden sein, so muß er abge-gossen und aufgekocht werden.
12. Apfelsinen in Franzbranntwein. Mau wähledazu die schönsten und süßesten Früchte — besonders schön sind dieBlut-Apfelsinen und*die Mandarinen —, schneide die änßere gelbe