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Schale mit einem Federmesser sehr behutsam ab und thue jedeFrucht, so wie sie geschält ist, gleich in frisches Wasser, wonach mansie in Wasser so lange kocht, bis ein Stecknadelkopf leicht eindringe»kann, sie gut abtropfen läßt und in geläuterten Zucker — auf 1 KiloFrüchte, 1 Kilo Zucker — gibt, worin man sie vier bis fünf Wallethun läßt, in eine Terrine gießt und bis über den andern Taghinstellt. Den dritten Tag bringt man die Früchte wieder zu Feuer,läßt sie zehu bis zwölf Mal aufwallen uud legt sie in Gläser,Den Saft messe man, vermische ihn mit einer gleichen Menge feinenFranzbranntwein, decke ihn zu, bis er erkaltet ist und gieße ihndann über die Apfelsine», die daniit bedeckt feiu müssen.
13. Apfelstnen-Marmelade. Man schäle von zwölffaftreichen Apfelsinen die gelbe Schale mit einen? scharfen Messerchenso dünn ab, daß nichts Weißes an der gelbe» Schale bleibt, sonder»die kleinen Augen nur durchschnitten sind uud lege diese Schalen,zwölf Stunden lang, in kaltes Brnnnenwafser, dem man ein wenigSalz zugesetzt hat. Die geschälten Apfelsinen uud uoch vier nnge-^ fchälte, schueide man in der Mitte dnrch, schabe mit einem Theelöffel
Mark und Saft in eine Porzella»schale »»d lasse Ker»e u»d allesFaserige sorgfältig zurück. Die Schale» gebe mau, wenn sie diegehörige Zeit im Wasser gelegen haben, in kochendes Wasser, kochesie fast weich, schneide sie zu haarfeine» Streifchen und füge siezn derApfelsinenmasse, nebst feingesiebtem Raffinaden-Zucker — ^ Kiloauf Vs Kilo der Masse —, vermische uiit einem silbernen Löffelalles wohl in der Einmachcasserole, setze diese über ei» mäßigesFeuer, am besten von Holzkohlen nnd lasse unter fortwährendem sanftenAufrühren uud Bewegen die Masse zum Kochen kommen nnd zwanzigMinuten laug langsam fortkvchen. Die Marmelade mnß klar unddick und die Streifchen Schale dürfen nicht zerrührt fein uud mangieße sie sogleich in eine Schale und fülle sie hernach erst in dieGläser, Wenn man das Bittersüße liebt, so kann man der ange-5 gebenen Masse noch Schale, Saft und Mark vou zwei bittern
Orangen zusetzen, welches besonders bei Herren sehr beliebt ist.
Man gibt die Apfelsinen-Marmelade vorzugsweise zum Thee,^ iudem man sie auf offene, mit sehr frischer Butter leicht bestrichene,
Weißbrodfchnitte» streicht. -