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Das Einmachen der Früchte in erprobten Recepten
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darauf geschrieben und das Papier einige Male mit einer Nadeldurchstochen.

Das Eingemachte muß au einem frostfreien, kühlen, luftigen,trockeueu, duukleu Orte aufbewahrt werden. Dumpfe Schränkeerträgt es nicht uud noch weniger üble Gerüche nnd endlich darfman irgendwie kränkliche Personen nicht daran kommen lassen nndmich nicht versäumen, öfters nachzusehen, ob vielleicht Auskochen oderErneuerung der Rumblättchen nöthig sein möchte, welches aber beisorgfältiger Zubereitung selten vorkommen wird, es sei denn, daßin ungünstigen Jahren das Obst nicht gnt oder der Zucker uicht echtgeweseu wäre.

Eingemachtes in Flaschen, Säfte oder dergleichen, muß ans-recht gestellt, uicht gelegt werden.

Gläser und Töpfe wähle man, des netten Aussehens imSchranke wegen, in gleicher Größe und Sorte, je nach Sorte desEingemachten, doch dürsen die Gläser für das feinere Eingemachtenie sehr groß sein, weil es sich weniger gnt hält, wenn es öfterheraus und herein gethan und dann nicht bald verbraucht wird unddies gilt besonders von den Gelees.

Im allgemeinen sind die Gläser mit umgebogenem Rande zuempfehlen, weil mau sie fester schließen kann nnd zu Früchten, diein: Wasserbade (Bain-Marie) gekocht werden sollen, sind sieunerläßlich.

Wenn man, wie es bei einigen Confitüren angegeben ist, die-selben heiß einfüllen soll, da muß man die Gläser in kaltem Wasser,ans die Platte des Heerdes bringen und sie so uach und nach er-wärmen.

Der vielen Neueruugen in Einmachgläsern nnd Büchsenerwähne ich hier nicht, weil es zn weit führen würde und ich dieUeberzeugung habe, daß die alten eben so gut, wo nicht besser sind,und bin, nach verschiedenen unglücklichen Versuche«, auch reumüthigzu der einsacheu, zu verlöthendeu Blechbüchse zurückgekehrt.