(133)von unse wegen deden gesinnen / und sie uns weigerten und niet endeden / da-rumb en sullen sie von Vns und Vnsen Nachkommen Zorn / Vngnadnoch Vnwillen haben noch kriegen.Gegeben zu Düsseldorff in dem Jahr unß Herrn 1478. auff Don= finisnerstag nach S. Albans TagExtractus Reversalis de anno 1489.Wir Wilhelm von Gottes Gnaden, Hertzog zu Gülich und zu dem L. R.w.Berge / Grave zu Ravensperg / Herr zu Heinsperg und Lewenbergthun kund und bekennen offentlich, in diesem Brieff, vor Vns, VnseErffen und Nachkommeling, so Wir dann hie bevorn Vnse trefflicheRähte, Ritterschafft und getreuen zu Pferd und zu Fuß dem RömischenKönig in seinen schwären Leibs-Nöhten Hülff und Beystand zu thun sei-nes Gefängnüs, so he zu Brügk in Flandern gefangen lag, zu leddigen inFlandern geschickt und gesandt haben / und Wir darnahe mit der Käys Maj.durch höchlich Versuck und Befelch derselben Majest. mit etlichen Fürstenund Herrn, geschickten Chur-Fürsten und andern auch in Flandern gezo-gen, Wir Bewentnus und Ehren halben nicht weigern noch lassen enmochten, deß Zogs wir dann merckliche Kost und Beschwärnus gehat ha-ven, an Unsen Vntersassen Vnsers Hertzogs von Gülich, und andernVnsen Landen, darumb gütlich han thun gesinnen, sie uns darin Hülpund Beystand thun mit einer zemblicher Beden und Geldgift zu stadenkommen willen / zu unser gütlicher Begehren dieselbe Undersassen UnsersHertzog-Thumbs von Gülich Dorß. sich gutwillig ergeben, sehr trewlichdarin beweist, und Uns eine Bede und Geldgifft gethan haven, Wie-wol sie deß na land Brieve und Siegele in van unsen Vor-Vaderen /und uns daruͤber gegeven / niet schuldig en waren zu doin / der gros-ser Treu und Gunst Wir unse Erven und Nachkommeling unbilligvergessen / noch in keinen Zeiten vergessen willen / so doch / dat durch dieseBede und Geldgifft geine Brieve noch Siegele / Privilegien noch Freyhei-ten, noch geine Puncten in den Vorverschreibungen begriffen unse Vor-Vadern sehl. vor- und Wir na/ unsen Undersassen Vorß. gegeben haven/gekränckt noch cancellirt seyn / dan in ihre vollkommene Macht bleiven undgehalten werden solle / etc.Gegeben zu Hambach in den Jahren unsers Herrn 1489. uff Satter-tag nechst nach S. Severus Tag des H. Bischoffs.Extractus Reversalis de anno 1511.Wir Wilhelm von Gottes Gnaden / thun kund und bekennen offentlich li. 5mit diesem Brieve vor Uns, Vnse Erffen und Nachkommelingenso alß Wir Unser Lande und Unterthanen Nutz und Wolfahrt gerne wei-ter und forter gepröfft hätten, dadurch hiebevorn zu grossen Kosten kom-men seyn, der Ursachen halben an unsern getreuen Undersassen Unser Her-tzog-Thumb von Gülich / sie uns darin mit einer Beden zu Hülp und Steurwille kommen, solchen unse Begerde die Unsere Vorß. zu Hertzen genoh-men / und uns darinnen mit einer Geldgifften zu staden kommen seyn. Deßsie doch na vermoͤge Brieve und Siegele von Vnsen Vorfahren seh-lig/ und Uns ihn gegeven/ nit schuldig zuthunen waren ꝛc. DerGutwilligkeit Vnser Vnterthanen vorgem. Wir Vnß Erffen und Nach-kommeling zu keinen Zeiten vergessen / dann mit Gnaden allewege entge-gen dieselben erkennen willen, und Wir Hertzog Vorsz. en willen noch ensullen Unse Undersassen Unß Hertzoghumbs von Gülich Vorß. zu geinenR 3Zeiden
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Haubt-Recess : in welchem von dem Durchl. Fürsten u. Herrn Philipp Wilhelm Pfaltz-Graffen bey Rhein ... dem corpori versambleter Jülich- u. Bergischer Landt-Ständen ... seiner hochfürstl. Durchlt. gnädigste Resolutiones ertheilet ...
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133
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