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630 Die kirchliche Vergangenheit Kölns in der Gegenwart.
Fluchtlinie der jetzigen Kaserne folgten. Der Klostergarten er-streckte sich bis zur Dom- und Allerheiligenstrasse.
15. P. P. Carmelitarum discalceatorum („zum Dau"genannt) an der Severinstrasse. Kirche und Kloster bestehennoch und bilden jetzt das Proviantmagazin.
16. F. F. Alexianorum. Kirche und Kloster sind abge-brochen, sie lagen am Neumarkt und dehnten sich bis zurLungengasse aus; desshalb heissen die Brüder im Volksmundenoch jetzt die „Lungen-Brüder". 1829 kauften die Brüder dasehemalige Nonnenkloster von S. Mauritius.
E.
Monasteria, Abbatiae aliaeque religiosae DomusVirorum non exempta, quorum numerantur 3 sc:
1. S. Pantaleonis. Die Kirche besteht noch; der schöneKreuzgang wurde abgebrochen, der Pfarrgottesdienst 1819 indie benachbarte frühere Klosterkirche S. Maria in der Schnur-gasse verlegt. Kirche und Kloster dienen jetzt Militärzwecken.Der ungewöhnlich grosse Garten der Abtei erstreckte sich vondem Weidenbach an, dem ganzen Gerberbach entlang bis zumPerlengraben.
2. S. Martini Majoris ordinis S. Benedicti. Die schöneromanische Kirche ist die jetzige Pfarrkirche für den gleich-namigen Pfarrbezirk an Stelle der früheren S. Brigidakirche(cfr. A. 13). Dort wo jetzt die Zollstrasse verläuft, lagen einstder Kreuzgang und die Klostergebäude.
3. P. P. Birgithanorum utriusque Sexus (Sioniter),lag in der Gegend der jetzigen Strasse „im Sionsthal". Kircheund Kloster sind abgebrochen.
F.
Monasteria et aliae religiosae Domus Sancti-monialium exempta, quorum numerantur 17.
1. S. Clarae ord. S. Francisci, zu S. Ciaren am Berlichgenannt. Kirche und Kloster lagen in der Zeughausstrasse amBömerthurm. Das Territorium des Klosters erstreckte sich biszur Helenenstrasse und bis zum Berlich.
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