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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
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Der politische und kirchliche Zusammenbruch.

einen selbstständigen Fonds unter den Klöstern der Grafschaft Mark zubilden. Ueber die der Ballei-Verwaltung unterstehenden einzelnen Com-menden, die jede jährlich 90 fl. zur Ballei-Casse zahlten, finden sichnur wenige Litteralien. Diese Commenden waren 1. Mülheim, 2. Münster(Commende St. Georgii daselbst), 3. Mahlenburg, 4. Welheim im VestRecklinghausen, 5. Brakel im Dorf Brakel bei Dortmund, 6. Osnabrück,7. Duisburg (Akten in Düsseldorf). Ottmarsheim b. Waidenburg (neueCommende von 165673 unter dem alleinigen Namen Waidenburg).

18. Brakel, Kr. Dortmund. Deutsch-Ordens-Commende. DieUrkunden seit 1882 als selbständige Fonds zusammengestellt

19. Camen, Kr. Hamm. Jungfern des III. Ordens St. Francisci.Urkunden bei dem Alterthumsverein in Paderborn.

B. Frauenorden.

20. Meschede, gestiftet als Nonnenkloster vor 913. Nach derKammerrechnung von 1808 waren an Activ-Capitalien 9177 fl. 10 kr.vorhanden, die einen jährlichen Zinsertrag von 538 fl. ergeben. DasStift besass Güter zu Alten-Geseke, Lütken-Ampen, Anrö'ehte, Belecke,Berge, Blüggeschede, Boedefeld, Bomeke, Bösinghausen, Brameke, Brilon,Callenhard, Clieve, Dörrenholthausen, Dorlar, Drasenbeck, Effeln, Eickel-born, Endorf, Enkhausen, Ober-Ense, Epsingsen, Eringhausen, Eversberg,Frielinghausen, Galiläa, Geseke, Glindfeld Grimlinghausen, Halbeswig,Hallenberg, Hellefeld, Helmeringhausen, Heringhausen, Himmelpforten,Herbeke, Hörn, Kottinghausen, Langenbeck, Lohne, Laer, Meschede,Mülheim, Nichtinghausen, Nutlar, Oedingen, Eeiste, Eemlinghausen (undHenneborn), Eoeren, Ruthen, Sassendorf, Stortewinkel (bei Attendorn),Velmede, Warstein, Wenholthausen, Westernkotten, Wülsten; dazu eineAnzahl Salzhäuser in Sassendorf, sowie Grundstücke, Zehnten und Rentenin der Umgegend. Ein im Jahre 1808 aufgestellter Bericht verbreitetsich über 351 grössere und kleinere Güter, Gärten und Ländereien desMescheder Lehenhofes. Nach Allodification der Stifts-Mescheder Lehendecretirt die hessische Regierung am 8. Juli 1809 die Auslieferung derActen über die in Meschede belegenen Lehen an den Magistrat. Bis1808 finden sich noch zahlreiche Belehnungen.

21. Fröndenberg. Die Güter und Höfe lagen nach den Ur-kunden zu Ardey, Apierbeck, Asselen, Asserde, Bedinghausen, Behings-hof, Berge, Bertinglohe, Bilmerich, Bösperde, Budberg, Büren, Ostbüren,Westbüren und Kersebüren, Delwig, Frömern, Fröndenberg, Haiingen,Hemerde, Herdecke, Holthausen, Holtum, Holzwickede, Horst bei Kamen,Kissinghausen, Kotten, Lünern, Lüttringhausen, Müllhausen, Natorp,Oberstadts-Hof, Oberkemping, Persebeck, Rarup, Ribberts-Hof, Güterzwischen Ruhr und Hönne, Schafhusen, Schüren, Schwitten und Stade,Solde, Stockum, Tospede, Uding, Ulfersen, Waterneheim, Wedebrock,Wermingen, Westrich, Wickede, Willinckhausen, Werle, sowie einegrosse Zahl von Kotten, Zehnten und Grundstücken innerhalb des Stiftes.

22. Ueber Gevelsberg war im Archiv nichts vorhanden.

23. Das Walburgisstift zu Soest hatte Besitz zu Ampen, Berling-sen, Brockhausen, Borgelen, Castrop, Dinker, Ellingsen, auf der Haar,Heppen, Haltropholsen, Hundlingsen, Lürringsen, Meckingsen, Merkling-sen, Opmünden, Stocklarn und Wessiarn, sowie mancherlei Renten.

24. Horde. Nach einem Verzeichnisse aus Ende 1700 von denPraestandis der Bauerngüter, Zehnten und Kotten des hochadelichen