Glindfeld — Mülheim.
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hatte Höfe zu Wissinghusen, Deifeld, Kedinghausen und Schedorn, einenHof zu Wisseringhausen und auf dem Scheid zu Welleringhausen, dasGut zu Vilden und zu Küstelberg, Mühlen zu Wernsdorf und Ahausen,sowie eine grössere Zahl von Aeekern und Wiesen in der Umgegend.Bei den Acten befinden sich auch Documente über das von Waldecksäcularisirte Kreuzbrüderkloster Hoenscheidt (1463—1630).
9. Ueber die ehemaligen Besitzungen der Jesuiten zu Arnsbergist im Archiv nichts vorhanden.
10. Ewig bei.Attendorn, Augustiner-Eremiten-Mönchskloster, gegr.1420 von dem Kaufmann Heinr. Waiklen, aufgehoben 1803. Die Kammer-Rechnung von 1808 führt auf Activa: Capital. 8028A. 7 kr. 7 2 h., Zinsen354 fl. 48 kr. 2 h., Buchschuld 9 271 fl. 2 kr. 2 h. Dies Kloster hatteGüter zu Ackerschott, Alberinghausen, Bockenboel, Listernohl, Ostentrop,Valbert und Vorenholt, sowie Zehnten und Eenten in der Umgegend.
11. Klöster zu Lippstadt. a. Augustiner-Kloster (Eremiten,später Canonici reguläres), gest. 1280, seit 1542 Schule. Gründer desKlosters war Friedr. v. Horde, 1760 die Gebäude zerfallen, b. Kappel,Ord.-Prämonstr., gest. 1185, 29 Urkunden von 1247—1727. c. Augustiner-Chorfrauen-Stift, gest. 1185 von Graf Bernhard IL Das Stift wurdenach der Reformation in ein freiweltliches adliges Damenstift verwandelt,als welches es noch besteht.
12. Das Minoriten-Kloster zu Brilon, gegr. 1652, aufgehoben1803 besass das Gut zur Nettelnstedde und den Wesseler Hof zuWülfte, sowie verschiedene Häuser und Grundstücke in und umBrilon.
13. Das Minoriten-Kloster zu Dortmund, gegr. 1297, besass Län-dereien zu Dorstfeld, Dortmund, Grevel, Hacheney, Kemminghausen,Suderwick, sowie allerlei Renten. Ueber das Dominikanerkloster, gest.1325, sind keine Urkunden vorhanden.
14. Soest. Die Urkunden der beiden Mönchsklöster des Minoriten-und Dominikanerordens zu Soest ergeben, dass diese Klöster Besitzhatten in Borgein, Clotingen, Oessinghausen, Sieningsen und einzelneRechte und Renten. Die Minoriten waren seit 1228 in Soest, dieDominikaner 1231 daselbst.
15. Ueber das 1455 zu Hamm gegründete Franziskanerkloster,aufgehoben 1825, finden sich 19 Blätter des Inventars in der Paul.Bibliothek zu Münster.
16. Ruthen, Capuziner-Convent, gegr. 1651. Häuser und Gärten,auch einige Renten zu Ruthen. 1805 befiehlt die grossherz. Rentkammerzu Arnsberg die Vertheilung dieser Revenuen an die Minoriten zu Ruthenund die Klöster Stadtberge und Brenschede.
17. Die Landes-Commende Mülheim a. d. Mohne, gestiftet 1266.Höfe und Kotten zu Altenmeirich, Alten-Rüden und Alten-Geseke, Allagen,Eschelenpöten, Nettelstede, Oberbergheim, Sassendorf, Schmerlicke, Vol-linghausen, Waldhausen, Welschenbeck, Westendorf, sowie einzelne Grund-stücke, Zehuten und Renten in der Umgegend. Noch 1804 hatte Land-Comthur Graf Kannitz-Rittberg eine Visitation der zur Bailei Westphalengehörigen Commenden Mülheim, Münster, Osnabrück, Mahlenburg, Brakel,Welheim und Duisburg vorgenommen. 1795 wurde das Ordensarchivnach Petschau in Böhmen gebracht. Aus der Zeit des 30jähr. Kriegesfinden sich im Archiv Sauve-Garde-Briefe von Tilly, Piccolomini, Erz-herzog Leopold Wilhelm von Oesterreich, Heinrich Prinz von Oranien u. a.Ein Theil der Ordens-Einkünfte — Bailei Westpb. — scheint seit 1884
Bintei'im und Mooren, Erzdiöcese Köln II. 34