Decanat Geldern.
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41.
Repelen
Gehört zu Rheinberg, von
Camp aus pastorirt
Probst von Xanten.
42.
Rheinberg
Abt von Camp
do.
43.
Rindern
Herzog von Cleve
do.
44,
Sp eilen
Aebtissin von Neuss
do.
45.
Sterkrade
Aebtissin in Sterkerade
do.
46.
Till
Herzog von Cleve
do.
47.
Uffeld oder
Oeffeld
do.
do.
•18.
Uerdingen
Magistrat
Generalvicar.
49.
Walsum
Malteserkomtur in Herren-
strunden
Probst, von Xanten.
50.
Warbeyen
Herzog von Cleve
*do.
51.
Wardt und
Lüttingen
Stiftsdechant von Xanten
Stiftsdechant von Xanten
52.
Wesel
Geistliche von St. Martin
und Dominicaner
Investitur besteht nicht.
53.
Wissel
Capitel von Wissel
Stiftsdechant von Wissel
54.
Xanten
Capitel von Xanten
Stiftsdechant von Xanten
55.
Zyfflich
Capitel von Cranenburg
Capitel von Cranenburg.
b. Decanat Geldern
war an seiner Nord- und Ostseite vom Decanat Xanten um-schlossen; seine Westgrenze stiess an das Bisthum Roermondund fiel an der Maas mit der Diöcesangrenze zusammen, seinesüdliche Begrenzungslinie ging über Straelen, dem Springsgrabenund Stenden ungefähr Vluyn gegenüber auf die Westgrenze desXantener Decanats zu. Das Decanat hatte in seiner ganzenterritorialen Ausdehnung den König von Preussen zum Landes-herrn. Die Souveränität im nordöstlichen Theil stand ihm alsRechtsnachfolger des Herzogs von Cleve zu. Der südwestlicheTheil des Decanats, der wie bereits früher hervorgehoben, schonseit 1559 dem Bisthum Roermond zugewiesen war, unterstandder preussischen Krone wegen des Erwerbs des Oberquartiersvon Gelderland im Friedensschluss von Utrecht. Aus diesemVerhältniss ergibt sich, dass man innerhalb der Decanatsgrenzenzwischen den clevisch und den gelderländisch gelegenen Pfarreienzu unterscheiden hat, denn nur die ersteren waren in ununter-brochener Verbindung mit dem erzbischöflichen Stuhl in Kölnverblieben, aber so, dass sie seit 1559 nicht mehr vom Dechantenvon Geldern, sondern vom Probste von Xanten in kirchlichadministrativer Hinsicht abhängig waren.
Die clevisch gelegenen Pfarreien waren:
1. Asperden
2. Boegen
(Hülm)
Aebtissin von Grevendael
Probst von Xanten.
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