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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
Entstehung
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Decanat Geldern.

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41.

Repelen

Gehört zu Rheinberg, von

Camp aus pastorirt

Probst von Xanten.

42.

Rheinberg

Abt von Camp

do.

43.

Rindern

Herzog von Cleve

do.

44,

Sp eilen

Aebtissin von Neuss

do.

45.

Sterkrade

Aebtissin in Sterkerade

do.

46.

Till

Herzog von Cleve

do.

47.

Uffeld oder

Oeffeld

do.

do.

18.

Uerdingen

Magistrat

Generalvicar.

49.

Walsum

Malteserkomtur in Herren-

strunden

Probst, von Xanten.

50.

Warbeyen

Herzog von Cleve

*do.

51.

Wardt und

Lüttingen

Stiftsdechant von Xanten

Stiftsdechant von Xanten

52.

Wesel

Geistliche von St. Martin

und Dominicaner

Investitur besteht nicht.

53.

Wissel

Capitel von Wissel

Stiftsdechant von Wissel

54.

Xanten

Capitel von Xanten

Stiftsdechant von Xanten

55.

Zyfflich

Capitel von Cranenburg

Capitel von Cranenburg.

b. Decanat Geldern

war an seiner Nord- und Ostseite vom Decanat Xanten um-schlossen; seine Westgrenze stiess an das Bisthum Roermondund fiel an der Maas mit der Diöcesangrenze zusammen, seinesüdliche Begrenzungslinie ging über Straelen, dem Springsgrabenund Stenden ungefähr Vluyn gegenüber auf die Westgrenze desXantener Decanats zu. Das Decanat hatte in seiner ganzenterritorialen Ausdehnung den König von Preussen zum Landes-herrn. Die Souveränität im nordöstlichen Theil stand ihm alsRechtsnachfolger des Herzogs von Cleve zu. Der südwestlicheTheil des Decanats, der wie bereits früher hervorgehoben, schonseit 1559 dem Bisthum Roermond zugewiesen war, unterstandder preussischen Krone wegen des Erwerbs des Oberquartiersvon Gelderland im Friedensschluss von Utrecht. Aus diesemVerhältniss ergibt sich, dass man innerhalb der Decanatsgrenzenzwischen den clevisch und den gelderländisch gelegenen Pfarreienzu unterscheiden hat, denn nur die ersteren waren in ununter-brochener Verbindung mit dem erzbischöflichen Stuhl in Kölnverblieben, aber so, dass sie seit 1559 nicht mehr vom Dechantenvon Geldern, sondern vom Probste von Xanten in kirchlichadministrativer Hinsicht abhängig waren.

Die clevisch gelegenen Pfarreien waren:

1. Asperden

2. Boegen

(Hülm)

Aebtissin von Grevendael

Probst von Xanten.

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