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2 (1893) Die Erzdiöcese Köln nach der Kirchentrennung
Entstehung
Seite
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Quellenmaterial ans dem Kgl. Staats-Archive.

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Erkundigungsbuch über die Pfarreyen etc. in Jülich-Berg1676." (Landes-Archiv Jülich-Berg, Abth. IV, Lit. c, No. 144.)

Auf dem zweiten Blatt findet sich bemerkt:Statusomnium beneficiorum tarn curatorum quam simplicium deanno 1676, wie ich solchen Theilst auss hiesigem erkun-digungsbuch, Theilst bey Verrichtung päbstlr. Commissiondescribendo bona ecclesiastica zusammengetragen habe.

J. P. Holthausen,Commissarius undt churpfältzischer Geheimer Rath."

Es sind hier und da Nachträge aus dem ersten Vierteldes 18. Jahrhunderts beigefügt, wie einzelne Jahreszahlenaus jenem Zeitraum beweisen.

Das dritte, den Gegenstand erläuternde Document bildeteinen Pappband in Folio (A. 259) mit der Aufschrift:Matrikel der geistlichen Besitzungen im Herzogthum Jülich,auch zum Theil in Berg" (Jülich-Berg geistliche Sachen122 1 I 2 ). Die Originalhandschrift besteht aus zwei verschie-denen Theilen; der erste Theil trägt den Titel:Matriculaextensa bonorum ecclesiasticorum per satrapias XXV du-catus Juliacensis utriusque partis superioris et inferioris"Der zweite Theil, den wir vom ersten gesondert wieder-geben, führt die Bezeichnung:Specificatio bonorum eccle-siasticorum per satrapias V1I1 ducatus Montium".

Auf dem ersten Blatt des Originals befindet sich von derHand des Geh. Archivrathes Dr. Lacomblet die Bemerkung:

Ausführliche Specification der Besitzungen und Ge-fälle der in- und ausländischen Klöster und Pfarrgeistlichkeitin den Herzogthümern Jülich und Berg, von den Kloster-undPfarrvorstehern vor einer amtlichen Commission zu Protokollerklärt im Jahre 1695; es sind 199 beschriebene Seiten.

Nach den Aemtern zusammengestellt für Jülich voll-ständig, für Berg in Betreff der Aemter Burg, Elberfeld,Beienburg, Solingen, Hückeswagen, Düsseldorf, Mettmann,Angermund.

Darauf Seite 151 eine summarische Taxe der Ein-künfte der Geistlichkeit in Jülich und Berg.

Die Aufnahme dieser Ermittelung geschah behufs einerBesteuerung der Geistlichkeit in Jülich, Berg, Neuburg undPfalz mit 200 000 Gulden, deren Erhebung dem Kurfürstenper Breve Apostolicum bewilligt worden war."