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Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung : zu Problemen der Literaturversorgung und der Literaturproduktion in der Bundesrepublik Deutschland
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Manuskripte' nicht als zwei äquivalente Verfahren zu betrachten,zwischen denen eine Wahl getroffen werden muß. Sie habenunterschiedliche Anwendungsbereiche und differieren überdies inden technischen Anforderungen, die sie an den Autor und seinHilfspersonal stellen. Die Lesemaschine ermöglicht ein bestimmtesVerfahren und setzt bei der Herstellung des Manuskripts nur dieleicht modifizierte Benutzung einer normalen Schreibmaschinevoraus. Der Kleincomputer ist dagegen ein neuartiges Arbeits-instrument, das gewissermaßen als Nebenprodukt einen stufen-weise weiterverarbeitbaren elektronischen Text' bietet. In beidenFällen spielt jedoch die Kombination von peripheren Kleingerätenmit einem zentralen Großgerät eine wichtige Rolle, so daß von derPlanung her beide Verfahren ein ähnliches Vorgehen erfordern.SogenanntePilotprogramme" würden sich erübrigen, denn dieTechnologien sind voll ausgereift, wenn vielleicht auch noch nichtauf dem letztmöglichen Entwicklungsstand angelangt.

Das Einlesen von Texten unter Verwendung spezieller Schriften istseit Jahren üblich, so daß nur auf einer breiteren Basis Erfahrungenüber die möglichen Einsparungen in dem hier vorgesehenenAnwendungsbereich gesammelt zu werden brauchten. Zumindestan einer westdeutschen Universität steht bereits eine Lesemaschinefür OCR-Schrift zur Verfügung, mit der vielleicht in begrenztemUmfang gearbeitet werden könnte. Unerläßlich wäre die Schaffungeiner zentralen Stelle, die die Beratung von Interessenten undgegenbenenfalls auch die Betreuung von Benutzern des Verfahrensübernehmen könnte. Es wäre auch zu prüfen, ob nicht über dievorliegenden Anleitungen hinaus für den nicht oder noch nichtsachkundigen Interessenten eine kurze handbuchartige Darstellungin Auftrag gegeben werden könnte.

Zur Verwendung von Kleincomputern für die Textverarbeitungliegen ebenfalls im universitären Bereich bereits Erfahrungen vor,die sich auf die Herstellung sowohl von einfachen Monographienals auch von satztechnisch aufwendigen Texteditionen beziehen. 5Programme für die Lichtsatzvorbereitung sind in den Datenver-arbeitungszentren von mindestens zwei westdeutschen Universi-täten so weit entwickelt und für unterschiedliche Zwecke erprobtworden, daß jederzeit darauf zurückgegriffen werden kann. Das in

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