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ten und besonders beim dritten Verfahren ist erkennbar, daß dieEinsparungen nur zustande kommen können, wenn der Autor inden Herstellungsprozeß einbezogen wird. Ein vom Verlag kom-merziell veranlaßter computergestützter Lichtsatz eines normalenvom Autor abgelieferten Manuskripts trägt nur unwesentlich, wennüberhaupt, zur Verringerung der Herstellungskosten bei.
Eine einfache und folgenlose Kostensenkung ist also im Bereichvon Honorierung und technischer Herstellung ebenso wenig mög-lich wie bei den Gemeinkkosten. Die Produktion wissenschaftlicherLiteratur ist in jeder Phase personalintensiv. Wenn die Kosten fürdie Herstellung von Kleinauflagen jenseits eines begrenzten Ra-tionalisierungsspielraumes reduziert werden sollen, kann dies nurdurch eine Verlagerung von Belastungen geschehen.
Der Punkt, auf den sich die Aufmerksamkeit richten muß, istindessen nicht der individuelle Autor. Sein Beitrag zur Minderungder Herstellungskosten ist jenseits des Honorarverzichts und viel-leicht der privaten Finanzierung einer Manuskriptherstellung po-tentiell gering. Aber der Autor arbeitet in der Regel innerhalb einerwissenschaftlichen Institution. Und diese Insitution verfügt übereine Grundausstattung, die für Forschungszwecke genutzt werdenkann und soll. Damit stellt sich bereits jetzt und, noch dringender,unter künftig verschlechterten Bedingungen die Frage nach eineranderen Aufteilung der Kostenstruktur unter Berücksichtigung derTatsache, daß der Autor von einer wissenschaftlichen Institutiongetragen wird.
Es handelt sich nicht um ein neues Prinzip der Forschungsför-derung. Bislang ist bereits die Vorbereitung einer Veröffentlichungund in der Regel auch die Herstellung des Manuskripts von derwissenschaftlichen Institution getragen worden. Technisches Gerät(Schreibmaschine) und Dienstleistungen (Sekretariatspersonal) wer-den dabei als Grundausstattung seitens des Unterhaltsträgers zurVerfügung gestellt. Auf dieser Grundlage hat sich großenteils dieVeröffentlichungsform der reproduzierten Schreibmaschinenseiteherausgebildet. Mit der Ausbreitung der Computertechnologie wirdeine Ausdehnung dieses Prinzips der Institutionsträgerschaft mög-lich, ohne daß auf seiten des Unterhaltsträgers hohe Investitionen
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