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Buch, Bibliothek und geisteswissenschaftliche Forschung : zu Problemen der Literaturversorgung und der Literaturproduktion in der Bundesrepublik Deutschland
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Es wird also eine Form der Deponierung oder des on-demandPublishing in Aussicht genommen, deren genaue Umrisse nochnicht feststehen, deren Notwendigkeit sich aber deutlich abzeichnet.

In ähnlicher Weise ist von englischer Seite vorgeschlagen worden,umfängliche Korrespondenzen, die für die Forschung interessantsind, aber eine Edition wegen des Arbeits- und Kostenaufwandesnicht erlauben, in einer Mikroverfilmung der Originale zusam-menzustellen und durch entsprechende Regesten oder Indices zuerschließen. 18

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Obwohl sich hier erst Tendenzen zeigen, die noch keine sicherenVoraussagen zulassen, dürfte generell gelten, daß nicht nur für denephemeren und hochspeziellen wissenschaftlichen Text, sondernauch für die umfangreiche Quellensammlung oder die komplexaufbereitete Quellenedition eine neue Form der Publikation ge-sucht, erprobt und etabliert werden muß.

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Wenn auf diese Weise eine Differenzierung von Publikations-formen versucht wird, sollte es möglich sein, für die Monographiejenen zentralen Bereich zurückzugewinnen, der ihr gebührt. Es gehtnicht darum, daß die Buchform für Werke mit einer höheren oderhohen Auflage reserviert bleiben soll oder muß. Wenn sich einwissenschaftlicher Autor an ein breiteres Publikum wendet, geltenhier allemal andere Publikationsbedingungen. Auch das Lehrbuchhat seine eigenen Gesetze. Es geht darum, daß der wissenschaft-lichen Monographie, mit der sich ein Autor an ein Fachpublikumwendet (das Publikum des wissenschaftlichen Autors ist immer einkleines und spezielles Publikum), die notwendige Unterstützungzuteil werden muß.

Die finanzielle Unterstützung der Spezialmonographie wird sich inZukunft nicht mehr ausschließlich auf die Veröffentlichung indeutscher Sprache beschränken können. Die Förderung der gei-steswissenschaftlichen Forschung wird zu bedenken haben, daß in

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