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da ein ,Durchblättern' nicht möglich ist, eine rigorose Struktu-rierung des Textes voraussetzt. 12 Bei naturwissenschaftlichen Auf-sätzen ist das relativ leicht zu erreichen, bei solchen jedoch, die einArgument enthalten, treten beträchtliche, aber vom Standpunkt derMedientechnik nicht unüberwindbare Schwierigkeiten auf.
Der Prototyp des elektronischen Artikels' wird unvermeidlich dernaturwissenschaftliche Aufsatz sein, und an ihm werden sich dieneuen Publikationskonventionen ausbilden. Die Zusammenfassung(abstract) wird ein wichtiges, vielleicht das hervorstechende Merk-mal sein. In jedem Fall dürften den positiven Auswirkungen, diedas Erfordernis der Strukturierbarkeit auch auf den argumen-tativen' Aufsatz haben könnte, erhebliche negative gegenüberste-hen:
There are... dangers in the tight structuring of articles. Writers might gradually driftinto producing papers that were all structure and no style, and lose the facility ofcontinuous writing. If this sounds unlikely, anyone who writes will be aware howlong and possibly laborious a process it was to learn to write coherently, con-tinuously, readably and with some sense of style. 13
IV
Durch die revolutionären Veränderungen, die sich im Publika-tionswesen anbahnen, verlieren Buch und Zeitschrift jene Selbst-verständlichkeit, mit der sie bislang zum wissenschaftlichen Kom-munikationsrepertoire gehörten. Die Möglichkeiten der elektro-nischen Literaturspeicherung lassen erkennen, daß sie nicht, wieman aufgrund einer jahrhundertealten Tradition anzunehmen ge-neigt war, ,Dinge an sich' sind, sondern spezifische Mitteilungs-formen, die sich im Kontext der typographischen Kultur her-ausgebildet haben.
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Die Distanz, in die sie rücken, bringt nicht nur ihre Relativität,sondern auch ihre Eigenart zur Geltung. Besonders im Hinblick aufdas Buch wird deutlich, daß es mehr ist als eine mediale Grund-einheit im Kommunikationsprozeß. Im Verlaufe seiner langenGeschichte hat es eine Verbindlichkeit erlangt, die weit über den