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stuliert werden. Man hat es hier nicht mit bloßer ,Gebrauchs-literatur' zu tun, und schon gar nicht mit ,Verbrauchsliteratur', diewie die Forschungsliteratur schnell fortschreitender naturwissen-schaftlicher Disziplinen binnen kurzem so veraltet, daß sie wis-senschaftlich und bibliothekarisch als wertlos angesehen werdenkönnte.
Technische Hilfsmittel, die im Bereich der geisteswissenschaftlichenLiteraturversorgung eingesetzt werden sollen, müssen daher nichtnur den für die Reproduktion moderner Gebrauchsliteratur an-zusetzenden Kriterien genügen, sondern darüber hinaus auchKriterien, die sich aus der Schutzbedürftigkeit und aus der Fragilitätdes zu reproduzierenden Materials ergeben. Solche auch unterkonservatorischen Gesichtspunkten befriedigenden Hilfsmittel exi-stieren bislang erst in Ansätzen.
Die Überlegungen zur Verwendung technischer Hilfsmittel imBereich der geisteswissenschaftlichen Literaturversorgung dürfensich daher nicht nur auf den Einsatz neuer Geräte richten. Siemüssen auch, und in vieler Hinsicht vorrangig, auf die Veränderungbereits existenter und in Benutzung befindlicher Geräte abzielen.
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Vom Standpunkt des Benutzers ist die befriedigendste Form derReproduktion die Papierkopie. Sie kann ohne Gerät gelesen, mitNotizen versehen und leicht in den Arbeitsablauf eingeordnetwerden. Andererseits ist die Papierkopie, vom Standpunkt derBibliotheken aus gesehen, die gefährlichste Form der Reproduktionwegen der dabei fast zwangsläufig auftretenden Einbandschäden.Das individuelle Interesse des Benutzers an leicht handhabbarenArbeitsunterlagen kollidiert also mit dem institutionellen Interesseder Bibliotheken an der Schonung ihrer Bestände.
Die zur Zeit verwendeten Geräte für die Herstellung von Pa-pierkopien sind sämtlich für Bibliotheksmaterial ungeeignet, da siefür den Bürogebrauch und damit für die Vervielfältigung einzelnerBlätter konstruiert wurden. Auch sogenannte „Buchkopierer", die