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Vereinbarung unter den Ländern eine tragfähige Grundlage für dieAusführung des Planes bieten. In dem von der Deutschen For-schungsgemeinschaft getragenen Sondersammelgebiets-Programmböte sich ein Modell für die Abwicklung der konkreten Maßnahmenan, und hier wäre auch das Vorbild dafür zu suchen, daß dieSammlung nationalen Schrifttums den Archivbibliotheken alsDaueraufgabe übertragen werden könnte.
Die Beschaffung der entsprechenden Literatur sollte, wo immer dasnoch möglich ist, im Original erfolgen. Zwar ist der Antiqua-riatsmarkt nicht mehr so reichhaltig, wie er noch in den sechzigerJahren war, doch zeigen gerade auch die Ankäufe historischerdeutscher Literatur durch ausländische Bibliotheken, daß durcheine gezielte Erwerbungspolitik vorhandene Ressourcen nach wievor erweitert werden können. In welchem Maße die vorgesehenenArchivbibliotheken ihre Bestände zu arrondieren in der Lage sind,würde vornehmlich, wenn auch nicht ausschließlich, von denMitteln abhängen, die ihnen zur Verfügung gestellt werden.
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Vieles wird trotz aller Bemühungen zu diesem späten Zeitpunkt nurals Kopie zu beschaffen sein. Im Interesse einer möglichst lük-kenlosen Dokumentation für Forschungszwecke sollte es auch ohnefalsche Originalitätsansprüche in reproduzierter Form erworben undbereitgestellt werden. Die Wege, die von den Archivbibliothekendabei zu beschreiten sind, lassen sich hier im einzelnen nichtvorzeichnen. Doch dürfte zumindest im Falle der deutschen Li-teratur des siebzehnten Jahrhunderts zu beachten sein, daß sichwesentliche Sammlungen, deren Bestände die Ressourcen in derBundesrepublik übersteigen, außer Landes befinden. Es dürftedaher nicht nur eine Frage des bibliothekarischen Sachverstandes,sondern auch des kulturpolitischen Engagements sein, ob es gelingt,nicht vorhandenes Schrifttum in größerem Umfang in kopierterForm in den Archivbibliotheken zu vereinigen.
Bei der Zusammenführung des allenthalben verstreuten Materialswird man bibliographisch und technisch neue Wege beschreitenmüssen. Es gibt über weite Strecken keine Verzeichnisse, an denensich auch nur annähernd die Vollständigkeit eines Nationalarchivsüberprüfen ließe. Bestandsaufbau und bibliographische Erschlies-