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de longues annees, ä la fois l'accroissement des BibliothequesUniversitaires et le d6veloppement parallele des bibliothequesd'Instituts.» 8 °
Erst die Universitätsneugründungen des letzten Jahrzehnts habeneinen Wandel herbeigeführt. 81 Hier tritt die zentrale Universitäts-bibliothek stark in den Vordergrund, und das duale System isteingeschränkt, wenn nicht ganz abgeschafft worden. 82 „Die Stär-kung beider Bibliothekstypen als gleichberechtigte und gleichnotwendige Partner", die sich noch in den fünfziger Jahren als „dasgroße Anliegen" darstellte, 83 ist weitgehend durch zentralistischeKonzepte ersetzt worden. Auch unter den Bedingungen der ,alten'Universitätsstrukturen wird in der Zusammenfassung und Zusam-menführung aller bibliothekarischen Einrichtungen die Lösung derProbleme gesehen. Mit ihren neuerlichen Empfehlungen für dieZusammenarbeit zwischen Hochschulbibliothek und Institutsbiblio-theken hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft eindeutig in dieseRichtung gewiesen, 84 und auch von bibliothekarischer Seite wird dieStärkung der zentralen Universitätsbibliothek als bester Weg zuradäquaten Literaturversorgung empfunden. 85
Historisch betrachtet, scheint dies an einem entscheidenden Punkteine Abkehr von einem Weg zu bedeuten, der seit einem Jahr-hundert unverdrossen verfolgt wurde, weil er sich durch kosten-günstige, forschungsfördernde und vor allem ,dezentral-deutsche'Lösungen zu empfehlen schien.
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